Menschenrechte

Erfolg dank Abtreibung? Golden-Globe-Gewinnerin stößt Debatte an

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Die US-Schauspielerin Michelle Williams. Foto: picture-alliance/AP/Invision
Die US-Schauspielerin Michelle Williams. Foto: picture-alliance/AP/Invision

Beverly Hills (idea) – Mit ihrer Dankesrede zur Verleihung des Film- und Fernsehpreises „Golden Globe Awards“ hat die US-Schauspielerin Michelle Williams in den Sozialen Medien eine Debatte über Abtreibungen ausgelöst. Bei der Preisverleihung in Beverly Hills (Bundesstaat Kalifornien) erklärte Williams, sie habe ihr Bestes gegeben, ein Leben zu führen, in dem ihre Handschrift überall erkennbar sei. Sie hätte dies nicht tun können, „ohne das Recht einer Frau zu nutzen, selbst zu entscheiden, wann und mit wem ich meine Kinder bekomme“. In mehreren Medienberichten wurde diese Aussage als ein indirektes Bekenntnis zu einer Abtreibung gewertet. Auf die Nachfrage eines Reporters habe Williams Aussagen zu weiteren Details jedoch abgelehnt. In ihrer Rede appellierte die Preisträgerin zudem an alle Anwesenden, „Gott oder zu wem auch immer Sie beten“ zu danken, dass es in Amerika für jeden die Freiheit gebe, seinen Glauben zu leben.

Lebensrechtler: Keine Trophäe ist mehr wert als das Leben eines Kindes

In den Sozialen Medien kritisieren Lebensrechtler die Schauspielerin für ihre Darstellung. „Michelle Williams will, dass Sie glauben, dass Sie Ihre Kinder töten müssen, um erfolgreich zu sein“, schrieb die achtfache Mutter und Lebensrechtsaktivistin Abby Johnson auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Es müsse traurig sein, „ein unschuldiges Menschenleben gegen eine winzige goldene Statue einzutauschen“. Die Gründerin der Lebensrechtsorganisation „Live Action“, Lila Rose, twitterte: „Keine Trophäe ist mehr wert als das Leben eines Kindes.“ Williams erhielt die Auszeichnung für ihre Rolle in der Miniserie „Fosse/Verdon“, in der es um eine Liebesbeziehung zwischen dem Choreographen Bob Fosse und der Tänzerin Gwen Verdon geht. Die Schauspielerin ist mit dem US-Regisseur Thomas Kail liiert. Sie hat eine 14-jährige Tochter aus einer früheren Beziehung.

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