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Untersuchung
27. März 2019

Forscher: Rechtspopulisten nutzen Religion als „Lückenfüller“

Rechtspopulisten propagierten oft „plumpe Freund-Feind-Bilder”, so die Forscher. Foto: picture-alliance/ZUMAPRESS.com
Rechtspopulisten propagierten oft „plumpe Freund-Feind-Bilder”, so die Forscher. Foto: picture-alliance/ZUMAPRESS.com

München (idea) – Rechtspopulisten brauchen die (christliche) Religion als „Lückenfüller“, um offensichtliche Schwächen und Widersprüche in ihrem Programm auszugleichen und sich eine religiös-nationalistische Identität zu schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universitäten Leipzig, München und Regensburg im Auftrag der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung (München). Die Forscher erarbeiteten dabei sechs Thesen zu „Religion und Rechtspopulismus“. So nähmen Rechtspopulisten das Christentum in erster Linie aus strategischen Gründen in Anspruch. „Das dahinterstehende Ziel ist, die eigene, extreme Position als Interesse der Gesamtbevöl...

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