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Kommentar
31. Juli 2020

Krumme Wege – Elia und die Witwe

Das erste Buch der Könige berichtet über einen Propheten aus Tischbe in Gilead, einem Gebiet östlich des Jordans. Sein Name ist Elia, das bedeutet: „Mein Gott ist JHWH.“ Er stellt sich vehement gegen König Ahab, der unter dem Einfluss seiner Frau Isebel den Glauben Israels zugunsten des heidnischen Baalskultes aufgegeben hatte. Für Christen wie Juden spielt Elia eine große Rolle. Tilo Linthe, Pastor der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Wetzlar, erklärt in einer vierteiligen Serie seine Bedeutung. Im ersten Teil geht es um Elias Begegnung mit der Witwe von Sarepta (1. Könige 17,7–16).

Der Prophet Elia hat in der jüdischen Tradition einen besonderen Stellenwert. Er ist nicht gestorben, sondern mit einem feurigen Himmelswagen in die Sphäre Gottes aufgenommen worden. Deshalb glaubten die Juden zur Zeit Jesu, dass Elia noch einmal zurückkehren werde, um ein neues Zeitalter einzuläuten, eine Zeit der besonderen Nähe und Verbindung zu Gott. Auch jeder Christ kennt diesen Namen. Jesus brachte seine Verehrung für Johannes den Täufer zum Ausdruck, indem er ihn als den wiedergekommenen Elia identifizierte. Johannes läutete ein neues Zeitalter ein, als er diesen Mann aus Nazareth als den Christus verkündigte.

Eine Geschichte über unsere Beziehung zu Gott ...

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