Samstag • 6. Juni
Dokumentation
14. Juni 2016

Eine unverfrorene Übertragung der Süddeutschen Zeitung

In seinem Kommentar „Warum Orlando kein Angriff auf die offene Gesellschaft war“ vom 13. Juni schreibt der Redakteur der Süddeutschen Zeitung, Thorsten Denkler: „Vielleicht aber war es nur die einsame Tat eines hochgradig gestörten, homophoben Mannes, der sich in seinem Irrsinn auf den IS beruft. Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein evangelikaler Christ gewesen sein können.“ Dazu eine Stellungnahme des Vorsitzenden des Dachverbandes der etwa 1,3 Millionen theologisch konservativen (also evangelikalen) Christen, der Deutschen Evangelischen Allianz, und Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener (Kassel). Er gehört auch der Leitung der EKD, dem Rat, an:

Die entsetzliche Bluttat von Orlando erfüllt mich mit tiefem Entsetzen. Immer schrecklicher zeigt menschenverachtender Terror seine hässliche Fratze und lässt die Angehörigen und eine ganze Gesellschaft leidend, fragend und auch zornig anklagend zurück. Auch wenn die Motive des Attentäters letztlich noch im Dunklen liegen, lässt sich vermuten, dass religiöse Beweggründe und Hass auf Minderheiten hier eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt haben.

Es ist richtig und wichtig, dass auch die deutsche Presse dieses schreckliche Geschehen analysiert und kommentiert. Es ist aber absolut inakzeptabel, wenn Thorsten Denkler in seinem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung vo...

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