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Kommentar
13. Dezember 2017

Ein „Lesebuch“, das keinem hilft

Die rheinische Kirche wird auf ihrer Synode im Januar 2018 über ihre Position gegenüber dem Islam beraten. Zur Vorbereitung der Debatte sollte ein „Theologisches Lesebuch“ der „Arbeitsgemeinschaft Islam“ dienen. Doch das Papier hilft niemandem, meint idea-Redakteur David Wengenroth.

Die rheinische Kirchenleitung hat Mut bewiesen, als sie die Positionsbestimmung gegenüber dem Islam zum Schwerpunktthema für die Landessynode 2018 in Bad Neuenahr erklärt hat. Leider zeichnet sich aber ab, dass die zweitgrößte deutsche Landeskirche schlecht vorbereitet in den Beratungsprozess des Kirchenparlaments gehen wird. Denn das „Theologische Lesebuch“, das jetzt an die Synodalen verschickt wurde, bietet in den zentralen Fragen jedenfalls keine brauchbaren Antworten.

Debatte um die Mission von Muslimen wird als „Polemik“ abgetan

Dabei hätte sich die „Arbeitsgemeinschaft Islam“ an der breiten Diskussion über die 2015 erschienene Arbeitshilfe ...

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