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Kommentar
10. Januar 2018

Ein Jahr im Berliner Dom

Der Berliner Dom gilt als der „Petersdom des Protestantismus“. Die Kirche ist stets gut besucht – neben einer wachsenden Gemeinde sind jährlich 700.000 Touristen zu Gast. Außer den drei Dompredigern stehen häufig prominente Protestanten auf der Kanzel. Was wird gepredigt? idea-Reporter Karsten Huhn hat die Predigten des Jahres 2017 analysiert.

Hesekiel war nur Stichwortgeber

1. Januar: Zum Jahresauftakt hat der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, das Wort. Er spricht über die Jahreslosung, ein Wort des Propheten Hesekiel. Er verheißt ein neues Herz und einen neuen Geist. Bedford-Strohm erinnert an das tödliche Attentat auf dem Berliner Breitscheidplatz, wirft einen Blick auf das bevorstehende 500. Reformationsjubiläum, auf das „Jahr der Wahlkämpfe“ und verweist auf die 5,3 Billionen Euro Barvermögen, die die Deutschen horten. Fast könnte man die Ansprache für eine Regierungserklärung der Bundeskanzlerin halten, aber dann erzählt Bedford-Strohm auch das Mär...

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