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Kommentar
08. Mai 2018

Die Zweifel am „Hirntod-Kriterium“ sind gewachsen

Für Aufsehen in aller Welt sorgt der Fall des 13-jährigen Trenton McKinley in den USA, der als hirntot galt. Seine Eltern hatten schon beschlossen, die Organe des Jungen an fünf kranke Kinder zu spenden. Doch einen Tag vor der notwendigen Operation erwachte der Junge. Dazu ein Kommentar des Medizinethikers Prof. Axel W. Bauer.

Die Geschichte des 13-jährigen Trenton McKinley aus Mobile im US-Bundesstaat Alabama, der nur einen Tag vor der geplanten Organentnahme nach angeblichem „Hirntod“ wider Erwarten aus dem Koma erwachte und der sich nun wie durch ein Wunder auf dem Weg der Genesung befindet, wirft eine Reihe medizinischer wie ethischer Fragen auf: Handelte es sich im vorliegenden Fall schlicht um eine Fehldiagnose mit beinahe tödlichen Folgen? Ist der „Hirntod“ womöglich nicht in allen Fällen irreversibel? Oder ist der „Hirntod“ überhaupt kein geeignetes Kriterium für die Erlaubnis zur „postmortalen“ Organentnahme?

Was Gesetze und Richtlinien vorgeben

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