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Kommentar
10. August 2017

Der Verräter

9. Jahrhundert vor Christus: Die Israeliten werden immer wieder von Syrern attackiert. Doch Ben-Hadad, der König der syrischen Hauptstadt Damaskus, scheitert wieder und wieder mit seinen Raubzügen, weil Israel stets vorgewarnt zu sein scheint. Er vermutet einen Verräter unter seinen Heerführern. Wurde nicht einer von ihnen, Naaman, gerade erst durch einen israelitischen Propheten geheilt? Bestsellerautor Titus Müller erzählt exklusiv für idea die Geschichte aus 2. Könige 6,8–23 nach.

Naaman musterte die anderen syrischen Heerführer. Ihnen stand der Zorn ins Gesicht geschrieben. Vermutlich sah er selbst genauso aus. Aber sie wagten nichts zu sagen.

„Redet!“, donnerte der König. „Wer von euch hintergeht mich?“ Sein Blick blieb an Naaman hängen, und die Lippen des Königs wurden schmal. Er hält mich für den Schuldigen, dachte er entsetzt. Das heißt, er weiß von der Sache mit Elisa. Hasaël, die alte Schlange, musste es ihm gesteckt haben. „Mein König, es stimmt, der Prophet Elisa hat mich vom Aussatz befreit. Aber ich hintergehe dich nicht. Und auch sonst niemand von uns Generälen.“

„Und wie erfahren ...

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