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Porträt
10. Mai 2019

Bundesliga, Burn-out, Bekehrung

In den 1990er Jahren ist er ein gefeierter Fußballstar: Michael Sternkopf bestreitet insgesamt 210 Bundesligaspiele (15 Tore) unter anderem für den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach. 1994 wird er Deutscher Meister. Nach dem Ende seine Profikarriere startet er als Sportdirektor bei Kickers Offenbach. Doch dann wirft ihn ein Erschöpfungssyndrom völlig aus der Bahn. Nach langer Leidenszeit hat er nun seine persönliche Rettung erfahren. idea-Redakteur Dennis Pfeifer hat ihn getroffen.

Michael Sternkopf strahlt mit der Frühlingssonne um die Wette. „Hallo, ich bin der Michael“ – wer den fröhlichen 49-Jährigen sieht, vermutet nicht, dass er bis vor einem Jahr noch unter einer schweren seelischen Krankheit litt. Sternkopf scheint mit sich im Reinen. Seine lebensfrohe Art ist ansteckend. Er wirkt körperlich fit, sein künstliches Hüftgelenk sieht man seinem Gang nicht an. Und doch hat dieser Mann eine lange Leidenszeit hinter sich.

Rekordablöse: 3,4 Millionen Mark

Dabei lief sein Leben anfangs wie im Bilderbuch. Sternkopf wächst gut behütet in Karlsruhe auf. Mit 14 Jahren wechselt der Nachwuchskicker zum K...

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