Mittwoch • 21. August
Pro & Kontra
13. Juni 2019

Auf die alten Sprachen verzichten?

Hebräisch, Griechisch, Latein – angehende Pfarrer müssen im Studium alte Sprachen lernen, um mit biblischen Originaltexten arbeiten zu können. Doch welchen Wert haben die Sprachkenntnisse für die praktische Arbeit? Mancher sieht in den Sprachanforderungen auch ein Hindernis, um Pfarrernachwuchs zu gewinnen. 

PRO Ich erinnere mich noch an den Anfangszauber, als ich 1997 zu Beginn des Theologiestudiums die alten, ehrwürdigen Sprachen lernen durfte. In die hebräische und griechische Sprachwelt einzutauchen, das war etwas Besonderes. Ich liebte ja das Wort Gottes. Und nun durfte ich über die Sprache das Denken, Fühlen und die Kultur kennenlernen, in denen das Wort Gottes geschrieben wurde. Und vielleicht war es auch reizvoll, sich von den „normalen“ Christen, die „nur“ die Lutherbibel hatten, zu unterscheiden. Ich träumte von einer alten Stube, wo ich als gelehrter Theologe die Tiefen der Schrift studieren konnte. Dann kam aber im Studium der ungeheure Aufwand der historisch-k...

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