Samstag • 23. Februar
Pro & Kontra
05. Februar 2019

Auf den Begriff „evangelikal“ verzichten?

Seit Ende der 60er Jahre bezeichnen sich theologisch konservative Protestanten nach anglo-amerikanischem Vorbild als evangelikal. Zuvor wurden viele z. B. Pietisten genannt. Seit einigen Jahren werden Evangelikale in den Medien häufig kritisiert bis diffamiert. Sollte man deshalb auf den Begriff verzichten?

PRO Die meisten Menschen denken, wenn sie „Evangelikale“ hören, an Menschen, die gegen Homosexuelle sind, ein Problem mit der Gleichberechtigung von Frauen haben, Donald Trump positiv bewerten und wahrscheinlich am Klimawandel zweifeln. So wird der Begriff heute medial gefüllt. Manche Christen sagen zwar, es sei egal, wie die Öffentlichkeit den Begriff versteht; wir könnten ihn neu erklären! Aber wieso sollten wir das?

Gedanklich zu fest in den USA verwurzelt

Der Begriff „evangelical“ ist eine amerikanische Erfindung. Erst Ende der 1960er Jahre wurde er nach Deutschland importiert. Seitdem ist viel passiert. In den USA...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

3 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Berlinale Großalarm ums Kreuz
  • DDR Linke diskreditieren die Aufarbeitung des SED-Unrechts
  • Bäckermeister Plentz Backen und beten
  • Debatte Ist Deutschland kinderfeindlich?
  • Bombenanschlag Die lebende Märtyrerin
  • mehr ...
ANZEIGE