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Zeichen gegen Diskriminierung
07. März 2018

Niedersachsen führt „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ ein

Der neue Name geht auf die 15-jährige Hannah Kiesbye zurück, die ihren eigenen Schwerbehindertenausweis in „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ umbenannt hatte. Foto: Tom Figiel
Der neue Name geht auf die 15-jährige Hannah Kiesbye zurück, die ihren eigenen Schwerbehindertenausweis in „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ umbenannt hatte. Foto: Tom Figiel

Hannover (idea) – Die Hülle des Schwerbehindertenausweises in Niedersachsen trägt künftig die Bezeichnung „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“. Das teilte das niedersächsische Sozialministerium mit. Alternativ können Menschen mit Behinderung auch die Benennung „Meine Teilhabe“ wählen. Die neuen Bezeichnungen sind das Ergebnis eines Wettbewerbs, in dem 236 Vorschläge eingereicht wurden. Ziel der Aktion ist es, „Menschen mit Behinderungen voll in unsere Gesellschaft einzubinden. Dazu gehört auch, als diskriminierend empfundene Bezeichnungen abzuschaffen“, sagte Sozialministerin Carola Reimann (Hannover). Der neue Name geht auf die 15-jährige Hannah Kiesbye (Pinneberg) zurück,...

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