Sonntag • 17. November
Lebendige Gemeinde München
02. September 2019

Keine Kinderrechte in das Grundgesetz aufnehmen

Der Erklärung zufolge stehen durch das Grundgesetz (Artikel 6) Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Danach gehören die Erziehungsrechte für Kinder in die Hände der Eltern. Foto: pixabay.com
Der Erklärung zufolge stehen durch das Grundgesetz (Artikel 6) Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Danach gehören die Erziehungsrechte für Kinder in die Hände der Eltern. Foto: pixabay.com

München (idea) – Gegen die Aufnahme von eigenen Kinderrechten in das Grundgesetz hat sich die theologisch konservative Arbeitsgemeinschaft „Lebendige Gemeinde München“ gewandt. Dieser vermeintlich harmlose Schritt stärke nicht die Kinderrechte, sondern verlagere sie von den Eltern weg auf den Staat und schaffe zusätzliches Konfliktpotenzial, heißt es in einer Erklärung der Gemeinde, die vom Vorsitzenden Pfarrer Dieter Kuller und seinem Stellvertreter Bolko von Bonin unterzeichnet wurde. Der Erklärung zufolge stehen durch das Grundgesetz (Artikel 6) Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Danach gehören die Erziehungsrechte für Kinder in die Hän...

ANZEIGE
Diskutieren

Wir haben die Kommentarfunktion auf idea.de eingestellt. Im Gegenzug starten wir ein neues Format zum gezielten Austausch mit unseren Lesern: den ideaLog, eine einstündige Frage- und Antwortrunde auf Facebook zu ausgewählten Themen. mehr »

Diese Woche lesen Sie
  • Netzwerk Was die Evangelische Allianz im Zukunfts-Tsunami erlebte
  • Kommentar Kinderrechte: Klingt niedlich, ist brandgefährlich
  • Christian Stäblein „Es wäre schön, wenn ich ein 100-Punkte-Programm in der Tasche hätte“
  • Migration Wenn Flüchtlinge aus Verfolgerstaaten zu uns kommen
  • Kolumne Ein Rest Einsamkeit bleibt
  • mehr ...
ANZEIGE