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06. Mai 2018

Göring-Eckardt: Grüne müssen über muslimischen Antisemitismus reden

Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Foto: Dominik Butzmann
Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Foto: Dominik Butzmann

Berlin (idea) – Die Partei Bündnis 90/Die Grünen sollte sich stärker gegen Antisemitismus unter Muslimen einsetzen. Dieser Ansicht ist die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Wie sie der „Bild am Sonntag“ sagte, muss sowohl über rechten Antisemitismus und Islamophobie geredet werden als auch über Antisemitismus unter muslimischen und arabischstämmigen Migranten: „Das haben wir bisher zu wenig getan.“ Wenn die Partei das nicht tue, „überlassen wir das Problem Politikern wie Jens Spahn und der AfD“. Die AfD missbrauche den Kampf gegen Antisemitismus, „um ungestört islamophob sein zu können. Das ist widerlich.“ Ferner sagte sie zum Thema Israel, das Existenzrecht dieses Staates sei nicht verhandelbar. Antisemitismus werde auch dann nicht geduldet, wenn er als Israel-Feindlichkeit daherkomme. Göring-Eckardt war von 2009 bis 2013 Präses der Synode der EKD und somit Mitglied im EKD-Rat. Die 52-Jährige gehört weiterhin zur Synode der EKD.

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