Dienstag • 13. November
„Pünktchen-Sprache“ ist unerwünscht
28. November 2017

Frankreichs Premier spricht Machtwort im Streit um Gender-Sprache

Paris (idea) – Frankreichs Premierminister Édouard Philippe hat die Mitarbeiter der Ministerien in einem Rundschreiben angewiesen, keine Gender-Sprache zu verwenden. Gemeint sind damit Begriffe, die mit Pünktchen versehen und geschlechtsneutral sind, zum Beispiel Wähler*innen (französisch: député.e.s). Die wichtigsten Staatsverwaltungen müssten sich aus Gründen der Verständlichkeit an die grammatischen und syntaktischen Regeln halten, betonte Philippe. Ausgelöst wurde die aktuelle Debatte in Frankreich durch die Veröffentlichung eines Schulbuchs, das solche genderneutralen Begriffe verwendet. Auch die Académie française (Französische Akademie) – die Gelehrtengesellschaft...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

1 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Tillmann Prüfer „Plötzlich brauchte ich den Glauben, um auf den Beinen zu bleiben“
  • Kalifornien Vor dem Feuer sind alle gleich
  • Pro & Kontra Den UN-Migrationspakt unterzeichnen?
  • Bergpredigt Sanftmütig und demütig? Über die dritte Seligpreisung
  • Mobilfunk Digitalisierung um jeden Preis?
  • mehr ...
ANZEIGE