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IGFM
09. Juni 2019

Menschenrechtler: Abschiebung von Konvertiten in den Iran aussetzen

Immer wieder werden Flüchtlinge in ihre Heimatländer abgeschoben. Auch vom Islam konvertierte Christen sind davon betroffen. Symbolfoto: picture-alliance/dpa
Immer wieder werden Flüchtlinge in ihre Heimatländer abgeschoben. Auch vom Islam konvertierte Christen sind davon betroffen. Symbolfoto: picture-alliance/dpa

Frankfurt am Main (idea) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) aufgefordert, die Abschiebung von zum Christentum übergetretenen Muslimen in den Iran auszusetzen. Die jüngsten Abschiebungsfälle zeigten, dass Konvertiten mit dem Tod bedroht seien und mit Anklagen vor Gericht wegen Apostasie (Abfall vom Glauben) rechnen müssten, heißt es in einer Pressemitteilung. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin sagte, dass staatliche Stellen in Deutschland nicht als „Experten“ feststellen könnten, ob ein ehemaliger Muslim „glaubhaft“ Christ geworden sei: „Wer Christ geworden ist und einer Gemeind...

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