Donnerstag • 19. September
EZW
06. November 2018

Antisemitische Gewalt geht meist von Muslimen aus

Der EZW-Referent Pfarrer Kai Funkschmidt. Foto: EZW
Der EZW-Referent Pfarrer Kai Funkschmidt. Foto: EZW

Berlin (idea) – Die polizeiliche Statistik zur „Politisch Motivierten Kriminalität“ (PMK) steht hinsichtlich antisemitischer Straftaten in offensichtlichem Widerspruch zur Wirklichkeit. Darauf hat die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin aufmerksam gemacht. Im Jahr 2017 wurden 94 Prozent der 1.504 erfassten Taten Rechtsextremisten zugeordnet. Wie der EZW-Referent Pfarrer Kai Funkschmidt im aktuellen „Materialdienst“ der EKD-Einrichtung schreibt, gehen antijüdische Gewalttaten in den letzten Jahren in Westeuropa aber „ganz überwiegend auf das Konto von Muslimen“. Deutschland sei dabei keine Ausnahme. Als Beispiele nennt er Brandanschläge a...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

22 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Lebensrecht Ich durfte nicht Vater werden
  • Kommentar Der Kampf fürs Klima
  • Pro und Kontra Abschiebestopp für iranische Konvertiten?
  • ideaSpezial Reisen ist schön
  • Sondergemeinschaft Demut und Prunk
  • mehr ...
ANZEIGE