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Seenotrettung
24. November 2019

Diener: „Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“

Der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften), Michael Diener. Screenshot: YouTube/Sea-Eye e.V. - Mission Menschlichkeit
Der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften), Michael Diener. Screenshot: YouTube/Sea-Eye e.V. - Mission Menschlichkeit

Kassel/München (idea) – Den Einsatz des Seenotrettungsschiffes „Alan Kurdi“ im Mittelmeer haben Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der Mennoniten in einem YouTube-Video gewürdigt.

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Der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften), Michael Diener (Kassel), erklärte in dem Video, die Arbeit der Besatzung sei im Sinne zweier Sätze aus dem Film „Schindlers Liste“ (1993): „Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt.“ und: „Auf dieser Liste ist das Leben und außen herum ist der Tod.“

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des deutschen Industriellen Oskar Schindler, der im Dritten Reich Tausende Juden vor dem Tod in Vernichtungslagern bewahrte. Die Besatzung der „Alan Kurdi“ nehme die menschliche Verantwortung wahr, Leben zu retten, wo immer es möglich sei, so Diener.

„Ein starkes Signal der Nächstenliebe“

In dem Video sprach außerdem der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), den Seenotrettern den Aaronitischen Segen (4. Buch Mose 6,24–26) zu.

Der Dekan des katholischen Bistums Regensburg, Roman Gerl, erklärte, die Helfer auf dem Schiff setzten „ein starkes Signal der Nächstenliebe“. Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden, Pastorin Doris Hege (Frankfurt am Main), wandte sich an die Mitglieder der Crew mit den Worten: „Sie sind ein Segen für die Menschen, die auf dem Mittelmeer Hilfe suchen.“

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