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Belt-and-Road-Initiative
28. Juli 2020

Chinesische Christen nutzen „Neue Seidenstraße“ zur Mission im Ausland

Brandner zufolge kann der Glaube in China „auf individueller Ebene“ relativ gut gelebt werden. Foto: pixabay.com
Brandner zufolge kann der Glaube in China „auf individueller Ebene“ relativ gut gelebt werden. Foto: pixabay.com

Zürich/Hongkong (idea) – Chinesische Christen nutzen das Projekt „Neue Seidenstraße” (Belt-and-Road-Initiative) des kommunistischen Staates, um im Ausland zu missionieren. Das berichtet der in Hongkong lebende schweizerische Theologieprofessor und Gefängnisseelsorger Tobias Brandner im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).

Durch das wirtschafts- und geopolitisches Megaprojekt will China ein neues Handelsnetzwerk zwischen Asien, Afrika und Europa schaffen. Die Seidenstraßen-Initiative soll dem Staat neue Exportmärkte erschließen. Nun würden, so Brandner, mit chinesischem Geld im Ausland Straßen, Zuglinien und Häfen gebaut.

Oft seien die chinesisch...

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