Donnerstag • 21. November
Filmkritik
23. September 2016

Nur ein Stich ins Herz

„Ich weiß nicht, ob es richtig oder falsch war – wahrscheinlich ein bisschen beides“, sagt die Kabarettistin Astrid im Film über die Spätabtreibung. Foto: Friede Clausz/zero one film
„Ich weiß nicht, ob es richtig oder falsch war – wahrscheinlich ein bisschen beides“, sagt die Kabarettistin Astrid im Film über die Spätabtreibung. Foto: Friede Clausz/zero one film

„24 Wochen“ legt Emotionen frei. Einige Zuschauer verließen den Film vorzeitig, andere weinten. Nach der Aufführung wurde ungewöhnlich intensiv über das gerade Gesehene diskutiert. „24 Wochen“ erzählt die beklemmende Geschichte einer Spätabtreibung. Die Kabarettistin Astrid (Julia Jentsch) und ihr Lebensgefährte Markus (Bjarne Mädel), der zugleich ihr Manager ist, erwarten ihr zweites Kind. Vom Frauenarzt erfahren sie, dass das Kind Downsyndrom haben wird. Sie beschließen, es dennoch zu bekommen. Die 9-jährige Nele, dazu das Baby mit Downsyndrom und dann noch Astrids Bühnenkarriere – geht das alles? Astrid und Markus besuchen eine Downsyndrom-Gruppe, und sie gewinnen...

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