Dienstag • 23. April
Kosslick
11. Februar 2019

Berlinale-Chef: Nicht im Namen Jesu von Asyltourismus sprechen

Der scheidende Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Foto: picture-alliance/Jörg Carstensen/dpa
Der scheidende Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Foto: picture-alliance/Jörg Carstensen/dpa

Berlin (idea) – Der scheidende Berlinale-Direktor Dieter Kosslick (70) hat die Flüchtlingspolitik von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) scharf kritisiert. Er äußerte sich beim Ökumenischen Empfang der Kirchen anlässlich der Berlinale am 10. Februar in Berlin. Man könne im Namen von Jesus Christus nicht von Auffanglagern, Grenzzwischenstationen, Zurücksendung und Asyltourismus sprechen. Kosslick: „Wie kann ein Minister, der einer Partei mit einem christlichen Buchstaben angehört, einen solch radikalen Schwachsinn erzählen wie der Seehofer?“ Die Kirchen seien der „natürliche und einzige Verbündete“ von Flüchtlingen. Kosslick bat die Kirchenvertreter, sich christ...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

14 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Ostern Wie wirklich ist die Auferstehung?
  • Pro und Kontra An Ostern auf Geschenke verzichten?
  • Ethik Schöne neue Welt?
  • Bundesgartenschau „Schaut die Lilien auf dem Feld an …“
  • Bauchredner Ein Theologe, der die Puppen tanzen lässt
  • mehr ...
ANZEIGE