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Katholik Johannes Hartl
19. Juni 2018

Christen sollten keine „Abgrenzungskriege“ führen

Der Gründer und Leiter des Gebetshauses Augsburg, Johannes Hartl. Foto: Thorsten Indra
Der Gründer und Leiter des Gebetshauses Augsburg, Johannes Hartl. Foto: Thorsten Indra

Wetzlar (idea) – Christen sollten sich nicht gegenseitig bekriegen, sondern sich auf die Gemeinsamkeit – Jesus Christus – konzentrieren. Das sagt der Gründer und Leiter des Gebetshauses Augsburg, Johannes Hartl, in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Hartl zufolge sind viele „Abgrenzungskriege“ der Unsicherheit der eigenen Identität geschuldet. Viele reagierten dann panisch und zeigten „konfessionelle Kontrollverlustängste“. So bediene er als Katholik und Charismatiker für manche evangelikale Christen gleich zwei Feindbilder und werde als „doppelt gehörnter Satan“ wahrgenommen.

Niemand soll zum Konfessionswechsel übe...

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