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Psychologe
03. Dezember 2017

Fast die Hälfte der Schweizer Kinder hat Bindungsstörung

Zürich (idea) – Knapp die Hälfte der Kinder in der Schweiz (45 Prozent) hat eine Bindungsstörung. Dieser Ansicht ist der Psychologe Prof. Guy Bodenmann (Zürich). Solche Störungen hätten unterschiedliche Gründe – unter anderem Stress –, sagte er im Interview mit dem „Tages-Anzeiger“ (Zürich): „Wenn man abends müde nach Hause kommt, ist die Einfühlung gegenüber dem Kind zwangsläufig niedriger.“ Die Grundzüge der Bindung würden in der frühen Kindheit gelegt. Bindungssicherheit führe zu einem soliden Selbstwert, hohen Sozialkompetenzen und einer höheren Beziehungsfähigkeit: „Sicher gebundene Kinder sind sozialer, beliebter, in der Schule leistungsstärker und...

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