Samstag • 21. Juli
Ein Drittel Christen
09. Juli 2018

Die Weltbevölkerung wächst weiter

Der Zusammenschluss von 193 Staaten geht davon aus, dass es 2050 etwa 9,8 Milliarden Erdenbürger geben wird. Foto: pixabay.com
Der Zusammenschluss von 193 Staaten geht davon aus, dass es 2050 etwa 9,8 Milliarden Erdenbürger geben wird. Foto: pixabay.com

New York/Boston (idea) – Am 11. Juli wird der Weltbevölkerungstag begangen. Derzeit leben nach Angaben der Vereinten Nationen (New York) rund 7,6 Milliarden Menschen auf dem Globus. Der Zusammenschluss von 193 Staaten geht davon aus, dass es 2050 etwa 9,8 Milliarden Erdenbürger geben wird. Den Berechnungen aus dem Jahr 2017 zufolge wird sich zum Beispiel die Bevölkerung Afrikas von fast 1,3 Milliarden Menschen bis 2050 auf rund 2,5 Milliarden nahezu verdoppeln. Nach Angaben des Zentrums für Studien der Weltchristenheit (South Hamilton/US-Bundesstaat Massachusetts) liegt die Zahl der Christen derzeit bei 2,5 Milliarden. Das entspricht etwa einem Drittel der Weltbevölkerung. Dahinter folgen Muslime (1,8 Milliarden), Hindus (1 Milliarde) und Buddhisten (über 530 Millionen). Die Zahl der Juden beträgt 14,6 Millionen. Der Statistik zufolge gehören insgesamt fast 6,8 Milliarden Menschen einer Religion an. Ihnen stehen 701 Millionen Agnostiker – sie haben Zweifel an der Existenz Gottes – und 137 Millionen Atheisten gegenüber.

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Mindestens 2,2 Milliarden Erdenbürger noch nicht mit dem Evangelium erreicht

Laut dem Zentrum für Studien der Weltchristenheit sind knapp 2,2 Milliarden Erdenbürger noch nicht mit der christlichen Botschaft erreicht. Das entspricht einem Anteil von 28,3 Prozent der Weltbevölkerung. Das weltweit tätige Missionswerk Operation Mobilisation (OM) beziffert die Zahl der Unerreichten mit 2,8 Milliarden. Theoretisch haben die meisten Menschen auf dem Globus die Möglichkeit, die vollständige Bibel in ihrer Muttersprache zu lesen. Die Heilige Schrift ist laut dem Weltverband der Bibelgesellschaften bisher in 674 Sprachen übersetzt worden (Stand März 2018). Etwa 5,4 Milliarden Menschen hätten damit Zugang zu allen Texten des Alten und Neuen Testaments in ihrer Muttersprache. Aber längst nicht alle von ihnen haben bisher eine Bibel erhalten. Viele können die Botschaft auch nicht lesen, weil sie Analphabeten sind. Außerdem ist in zahlreichen Ländern die Verbreitung der Heiligen Schrift stark eingeschränkt oder verboten, etwa in islamisch und kommunistisch geprägten Staaten.

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