Sonntag • 17. November
„Asyl in der Kirche“
23. August 2018

Streit um das Kirchenasyl

Flüchtlinge haben in der Hamburger St. Pauli Kirche Zuflucht gefunden. Foto: picture-alliance/dpa
Flüchtlinge haben in der Hamburger St. Pauli Kirche Zuflucht gefunden. Foto: picture-alliance/dpa

Berlin (idea) – Mit dem sogenannten „Kirchenasyl“ versuchen zahlreiche Kirchengemeinden, ausreisepflichtigen Flüchtlingen befristet Schutz vor Abschiebung zu gewähren. Diese Praxis sorgt zunehmend für Spannungen zwischen Staat und Kirche. Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche (BAG) mit Sitz in Berlin hat jetzt den Vorwurf zurückgewiesen, mit der Regierung getroffene Vereinbarungen nicht einzuhalten. Laut Bundesinnenministerium haben Gemeinden nur in 50 Prozent der Fälle, in denen Gemeinden Kirchenasyl gewähren, ein Härtefalldossier über den jeweiligen Asylbewerber vorgelegt. Zum Hintergrund: Seit 2015 gilt eine Übereinkunft zwischen den Kirchengemein...

ANZEIGE
Diskutieren

Wir haben die Kommentarfunktion auf idea.de eingestellt. Im Gegenzug starten wir ein neues Format zum gezielten Austausch mit unseren Lesern: den ideaLog, eine einstündige Frage- und Antwortrunde auf Facebook zu ausgewählten Themen. mehr »

Diese Woche lesen Sie
  • Netzwerk Was die Evangelische Allianz im Zukunfts-Tsunami erlebte
  • Kommentar Kinderrechte: Klingt niedlich, ist brandgefährlich
  • Christian Stäblein „Es wäre schön, wenn ich ein 100-Punkte-Programm in der Tasche hätte“
  • Migration Wenn Flüchtlinge aus Verfolgerstaaten zu uns kommen
  • Kolumne Ein Rest Einsamkeit bleibt
  • mehr ...
ANZEIGE