Montag • 6. April
Österreich
13. Februar 2020

Strenggläubige Christen zu fünf Jahren Haft verurteilt

Ein deutsches Ehepaar ist von einem Geschworenengericht zur fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil es seine Tochter sterben ließ, statt medizinische Hilfe zu holen. Foto: picture-alliance/APA/picturedesk.com
Ein deutsches Ehepaar ist von einem Geschworenengericht zur fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil es seine Tochter sterben ließ, statt medizinische Hilfe zu holen. Foto: picture-alliance/APA/picturedesk.com

Krems (idea) – Ein deutsches Ehepaar ist am 12. Februar im österreichischen Krems von einem Geschworenengericht zur fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil es seine 13 Jahre alte Tochter sterben ließ, statt medizinische Hilfe zu holen. Wie die beiden entschiedenen Christen vor Gericht sagten, hatten sie „bis zuletzt“ darauf gehofft, dass Gott das Kind heilt.

Laut Obduktionsbericht starb die Tochter am 17. September 2019 an den Folgen einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Bei entsprechender Behandlung wäre die Krankheit „beherrschbar gewesen“, so die Staatsanwaltschaft.

Sie warf den aus Kasachstan und Usbekistan stammenden Deutschen Mord durch ...

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