Donnerstag • 20. September
Israel
26. Februar 2018

Kirchen üben scharfe Kritik an Besteuerung von Kirchenbesitz

Die Jerusalemer Grabeskirche bleibt aus Protest geschlossen. Foto: idea/Bergner
Die Jerusalemer Grabeskirche bleibt aus Protest geschlossen. Foto: idea/Bergner

Jerusalem (idea) – Kirchenvertreter in Israel kritisieren die von der Jerusalemer Stadtverwaltung angekündigte Besteuerung von kirchlichen Grundstücken. Aus Protest schlossen die verantwortlichen Kirchenleiter am 25. Februar die Jerusalemer Grabeskirche bis auf weiteres. Aktuell fordert die Steuerbehörde rund 155 Millionen Euro Grundsteuern von den Kirchen – ausgenommen sind Kirchengebäude an sich. Der höchste Repräsentant der EKD im Heiligen Land, Propst Wolfgang Schmidt (Jerusalem), sagte auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, der Umgang der Behörden mit den Christen und Kirchen in dieser Frage sei äußerst unsensibel und die Vorgehensweise inakzeptabel. Die ...

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