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Menschenrechte

Was Teilnehmer beim Kongress „Christenverfolgung heute“ erwartet

13.11.2021

Der Kongress wird von IDEA, dem Christlichen Gästezentrum Schönblick und  rund 40 Hilfswerken sowie Menschenrechtsorganisationen organisiert. Foto: Christliches Gästezentrum Schönblick
Der Kongress wird von IDEA, dem Christlichen Gästezentrum Schönblick und rund 40 Hilfswerken sowie Menschenrechtsorganisationen organisiert. Foto: Christliches Gästezentrum Schönblick

Wetzlar (IDEA) – In zahlreichen Ländern der Welt werden Christen bedrängt oder verfolgt. Mit ihrer Situation beschäftigt sich der siebte ökumenische Kongress „Christenverfolgung heute“ in Schwäbisch Gmünd. Er findet vom 14. bis 17. November statt und wird veranstaltet vom Christlichen Gästezentrum Schönblick (Schwäbisch Gmünd) und der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar) in Zusammenarbeit mit rund 40 evangelischen, katholischen und freikirchlichen Hilfswerken sowie Menschenrechtsorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erwartet werden rund 350 Teilnehmer.

Ziel ist es, mit bedrängten und verfolgten Christen ins Gespräch zu kommen, ihnen eine Stimme zu geben, die Netzwerke zwischen ihnen und den Christen in der „freien Welt“ auszubauen und Initiativen zum Handeln aufzuzeigen.

Der Kongress wird gemäß den dann geltenden Corona-Verordnungen durchgeführt. Eine Teilnahme ist weiterhin möglich.

Welche Referenten vor Ort sein werden

Dabei sein werden unter anderen Maged Rizk (Ägypten) von der Hilfsorganisation Hope4MENA (Hoffnung für den Mittleren Osten und Nordafrika) und aus Indien Rechtsanwältin Tehmina Arora.

Ferner werden Pastoren aus der Ostukraine und dem Libanon über die Situation in ihren Ländern informieren. Aus Sicherheitsgründen werden ihre Namen nicht öffentlich genannt.

Der katholische Priester Mussie Zerai (Rom) wird sowohl über die Situation der Christen in Eritrea als auch über eritreisch geprägte Gemeinden in Europa berichten und Franco Majok, Projektmanager bei CSI (Christian Solidarity International), über die Situation im Südsudan sowie Baru Jambazian (Jerewan) über Armenien. Er ist dort Leiter des Hilfswerks „Diaconia Charitable Fund“.

Aufgrund der aktuellen Sicherheits- oder Corona-Lage in ihren Heimatländern werden einige Referenten nicht vor Ort sein können. So wird unter anderem ein Interview mit dem nigerianischen Erzbischof von Abuja, Ignatius Ayau Kaigama, digital ausgestrahlt werden.

Überblicke und Analysen von Experten

Überblicke und Analysen von Experten sowie ein Diskurs zur Bedeutung der Religionsfreiheit runden die Veranstaltung ab: So wird Helene Fisher (Deckname) von Open Doors die Situation von verfolgten christlichen Frauen und Mädchen analysieren und Rechtsanwalt Andreas Hantschel (Frankfurt am Main) berichten, wie Kirchen und Christen in Deutschland zum Christentum konvertierte Flüchtlinge vor einer drohenden Abschiebung bewahren können. Hantschel hat sich auf die juristische Begleitung von christlichen Konvertiten spezialisiert und ist Kirchenasylbeauftragter für die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF).

Kelsey Zorzi, Leiterin der Rechtsabteilung für weltweite Religionsfreiheit bei ADF International in New York, wird digital zugeschaltet über ihre Arbeit informieren. Schirmherr der Veranstaltung ist der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel (Berlin). Er wird auf dem Kongress auch ein Referat halten. Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress begann 2009 mit zehn Kooperationspartnern.

Alle weiteren Informationen zu dem Kongress finden Sie hier.

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