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Südafrika: 45 Pilger bei Busunglück ums Leben gekommen

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Rettungskräfte an der Unglücksstelle. Foto: IMAGO/Xinhua
Rettungskräfte an der Unglücksstelle. Foto: IMAGO/Xinhua

Mmamatlakala/Moria/Polokwane (IDEA) – 45 Menschen sind bei einem Busunglück in der südafrikanischen Provinz Limpopo ums Leben gekommen. Wie das christliche Onlineportal „Premier Christian News“ (London) berichtet, kamen sie aus dem angrenzenden Botswana und wollten an einer Osterkonferenz der Zion Christian Church (ZCC) in Moria (Provinz Limpopo) teilnehmen.

Laut Medienberichten stürzte der Bus nahe der Ortschaft Mmamatlakala 50 Meter tief in eine Schlucht und fing Feuer. Der Fahrer habe nach jetzigem Kenntnisstand die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Die einzige Überlebende sei ein achtjähriges Mädchen, das derzeit mit unbekannten Verletzungen im Krankenhaus liegt. Momentan liefen noch Ermittlungen zur Ursache des Unfalls.

Der Premierminister von Limpopo, Chupu Stanley Mathabatha (Polokwane), habe laut „Premier Christian News“ bereits seine Anteilnahme bekundet. Seine Gedanken und Gebete seien bei den Familien und Angehörigen der Opfer, „während sie diesen unvorstellbaren Verlust und die Trauer durchstehen müssen. Ich spreche all denjenigen, die von dieser Tragödie betroffen sind, mein tiefes Beileid und mein tief empfundenes Mitgefühl aus.“

Die stark charismatisch geprägte Zion Christian Church gehört zu den größten und am schnellsten wachsenden Kirchen in Südafrika. Die Schätzungen über ihre Mitgliederzahl schwanken stark – zwischen zwei und 16 Millionen Menschen werden ihr zugerechnet. Sie zieht jedes Jahr Hunderttausende von Pilgern aus Südafrika und den Nachbarländern zu ihren Ostertreffen an.

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