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Menschenrechte

Menschenhandel: Unterschriftenaktion soll Politiker zum Handeln aufrufen

27.04.2026

Viele Frauen arbeiten in Deutschland als Prosituierte. Symbolfoto: pixabay.com
Viele Frauen arbeiten in Deutschland als Prosituierte. Symbolfoto: pixabay.com

Beim Kongress „Freiheit 2026 – Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung“ in Schwäbisch Gmünd ist eine Unterschriftenktion gestartet worden. Sie richtet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sowie an die Spitzen der baden-württembergischen Landespolitik. Ziel ist es, eine politische Debatte über das sogenannte Nordische Modell anzustoßen, das Freier unter Strafe stellt und Prostituierte entkriminalisiert. Das teilte der Kongressleiter Kuno Kallnbach (Schwäbisch Gmünd) mit.

Die mehr als 400 Teilnehmer im Christlichen Gästezentrum „Schönblick“ sind aufgerufen, vorbereitete Briefe zu unterzeichnen, die anschließend an die Adressaten versandt werden sollen. Daneben werden Schreiben an Manuel Hagel (CDU) und Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) gerichtet, die in Baden-Württemberg derzeit eine neue Regierung bilden. Da die SPD in Baden-Württemberg das Nordische Modell unterstütze, solle gemeinsam mit ihr eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht werden, „damit endlich das Nordische Modell diskutiert wird“, erklärte Kallnbach.

Veranstalter des Kongresses sind das Bündnis „Gemeinsam gegen Menschenhandel“, die Evangelische Allianz in Deutschland, die Organisationen „Mission Freedom“, „Aktion Hoffnungsland“ und „return“ sowie das Christliche Gästezentrum Schönblick. Die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA ist Medienpartner.

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