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Gut jeder vierte Deutsche sorgt sich wegen Einwanderung

20.01.2023

Die Studie untersuchte, was den Deutschen besonders Sorgen bereietet. Symbolfoto: pixabay.com
Die Studie untersuchte, was den Deutschen besonders Sorgen bereietet. Symbolfoto: pixabay.com

Hamburg (IDEA) – Immer mehr Bürger sind wegen der Zuwanderung nach Deutschland besorgt. Mehr als ein Viertel der Deutschen (27 Prozent) zählt die Einwanderung zu ihren drei größten Sorgen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos (Hamburg), deren Ergebnisse am 20. Januar veröffentlicht wurden. Die Daten wurden zwischen dem 25. November und 9. Dezember 2022 erhoben.

Den Angaben zufolge stieg damit der Anteil der wegen Einwanderung Besorgten im dritten Monat in Folge an (plus elf Prozentpunkte seit September 2022). Laut einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Wiesbaden) lag die Einwohnerzahl Ende 2022 bei mindestens 84,3 Millionen – so viele wie noch nie am Ende eines Jahres. Demnach seien über 1,4 Millionen Menschen mehr nach Deutschland gekommen, als ins Ausland gezogen sind. Neben der starken Zuwanderung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen seien auch deutlich mehr Bürger anderer Nationalitäten gekommen. Der Ipsos-Studie zufolge liegt das Thema Einwanderung damit jetzt auf Platz vier der Sorgenskala.

Die drei größten Sorgen der Deutschen sind Inflation (46 Prozent), Angst vor Armut und Ungleichheit (35 Prozent) und Klimawandel (29 Prozent). Deutlich gefallen sind die Ängste der Deutschen vor militärischen Konflikten (21 Prozent/minus acht Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat) und vor Corona (zehn Prozent/minus elf Prozentpunkte).

Die Ergebnisse stammen aus der Ipsos Global Advisor-Studie „What Worries the World“ (Was der Welt Sorgen bereitet) in 29 Ländern. In Deutschland wurden rund 1.000 Personen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren befragt.

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