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„Barmherzige Samariter“: Rekordplus bei Spenden

15.06.2021

Das Hilfswerk deutlich an Spenden zugelegt. Symbolfoto: pixabay.com
Das Hilfswerk deutlich an Spenden zugelegt. Symbolfoto: pixabay.com

Berlin (IDEA) – Die christliche Hilfsorganisation „Samaritan‘s Purse e.V. – Die barmherzigen Samariter“ (früher: „Geschenke der Hoffnung“) hat in der Corona-Krise einen Rekordzuwachs an Geldspenden im deutschsprachigen Raum verzeichnet. Das Aufkommen im vergangenen Jahr betrug 5,66 Millionen Euro. Das war ein Plus von 28,7 Prozent gegenüber 2019, wie das Hilfswerk am 15. Juni mitteilte.

Es ist vor allem bekannt durch seine Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, bei der bedürftige Kinder in zahlreichen Ländern ein Geschenkpaket erhalten. Mit den dafür gesammelten Sachspenden stieg das Gesamtaufkommen um 9,3 Prozent auf 24,73 Millionen Euro. Dadurch konnten 396.276 Kinder mit einem Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum beschenkt werden. Das war ein Zuwachs um 4,5 Prozent gegenüber 2019.

Der Verein im deutschsprachigen Raum mit Sitz in Berlin unterstützt ferner Hilfsprojekte im In- und Ausland. Im Bereich „Nationale Programme“ fördert das Hilfswerk eine Initiative für Obdachlose in Köln und Projekte für Zwangsprostituierte. „Wir sind als barmherzige Samariter nicht nur international unterwegs, sondern helfen auch vor Ort“, erklärte Vorstand Sylke Busenbender. Die Organisation beteiligte sich ferner an der Corona-Hilfe, etwa mit einem Notfallkrankenhaus in Norditalien.

„Klare christliche Ausrichtung“

Zum Jahresbeginn startete das Werk seinen neuen Programmbereich Bildung. Er umfasst unter anderem außerschulische Angebote für Kinder in Indien, die Weiterqualifizierung von Lehrern in Nepal sowie Ausbildungsmöglichkeiten für geflüchtete Jesiden im Irak. Vorstand Busenbender: „Wir sind breit aufgestellt und helfen stets dort, wo die Not am größten ist.“ Diesen Weg unterstütze eine wachsende Zahl von Spendern. „Die professionelle Arbeit und die klare christliche Ausrichtung stößt bei immer mehr Menschen auf regen Zuspruch.“

Die Hilfsorganisation mit Hauptsitz in Boone (US-Bundesstaat North Carolina) engagiert sich in mehr als 100 Ländern. Internationaler Präsident ist Franklin Graham.

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