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SPD-Empfang bei der EKD-Synode: Kirche soll sich einmischen

14.11.2018

Der kirchen- und religionspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Castellucci. Foto: idea/m.pletz
Der kirchen- und religionspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Castellucci. Foto: idea/m.pletz

Würzburg (idea) – Die Kirche sollte sich in Politik und Gesellschaft einmischen, wenn sie es ausgehend vom christlichen Menschenbild für nötig hält. Diese Ansicht vertrat der kirchen- und religionspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Castellucci (Wiesloch bei Heidelberg), beim Empfang seiner Partei anlässlich der EKD-Synode am 13. November in Würzburg. Er ermutigte die Synodalen, sich zu äußern: „Wir sind daran interessiert.“ Zum Schwerpunktthema der Synode – „Glaube junger Menschen“ – sagte er, dass junge Menschen auf der Suche nach Sinn seien: „Deswegen haben Kirchen alle Chancen, sie für sich zu gewinnen.“ Er zitierte den früheren Bundeskanzler Willy Brandt (1913–1992): „Sozialdemokratie ohne Hoffnung ist wie eine Kirche ohne Glauben.“

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