Glaube
Die Welt braucht weise Hoffnungsstimmen
03.08.2025

„Eine Welt in schwierigen Zeiten braucht weise Hoffnungsstimmen.“ Davon ist der Direktor des Nachhaltigkeitszentrums der Weltweiten Evangelischen Allianz, der Unternehmer Matthias Böhning (Bonn).
Er sprach am Abschlusstag der 129. Allianzkonferenz (3. August) im thüringischen Bad Blankenburg. Die fünftägige Konferenz befasste sich unter dem Motto „Focus Jesus“ mit dem Kolosserbrief. Nach Schätzungen des Veranstalters, der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD), nutzten mehr als 1.300 Personen die Angebote.
Der Schlüssel zur weisen Hoffnungsstimme liege für Christen im Verborgenen, so Böhning in seiner Predigt über Kolosser 4,2-6. Es gehe nicht darum, rhetorisch perfekt zu sein, sondern von der Gnade Gottes durchdrungen zu sein und aus dieser Erfüllung heraus zu sprechen. Die Worte würden dann ein Spiegel der eigenen Seele.
So heiße es etwa in der Bibel: „Denn wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus“ (Lukas 6,45). Paulus habe im Kolosserbrief immer wieder zu einem beharrlichen Gebetsleben ermutigt, so Böhning.
Zudem habe er zu einer dankbaren Haltung im Gebet aufgerufen und sich der zahlreichen Segensgeschenke, die jeder Mensch bekommen habe, bewusst zu machen. Ferner fordere Paulus auf, eine missionarische Gebetshaltung einzunehmen.
Über die Allianzkonferenz
Veranstalter der Allianzkonferenz ist die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD). Offizielle Partner sind die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA, das Stromversorgungsunternehmen Energiestifter und die Evangelische Hochschule Tabor (Marburg).
Die Evangelische Allianz wurde 1846 in London gegründet. In Deutschland gibt es heute an rund 900 Orten Allianzkreise. Die EAD veranstaltet unter anderem jährlich die Allianzgebetswoche.
Die Allianzkonferenz fand erstmals 1886 statt. Das Allianzgelände in Bad Blankenburg gilt heute als Zentrum der Evangelikalen in Deutschland.
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