Glaube
Relative Mehrheit wünscht sich Gebet eines christlichen Freundes
Westdeutsche tun es deutlich häufiger als Ostdeutsche und Freikirchler deutlich häufiger als landeskirchliche Protestanten und Katholiken. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von IDEA.
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Die relative Mehrheit der Deutschen (40 Prozent) würde sich freuen, einen Christen als Freund zu haben, der für sie betet. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Jeder Vierte (24 Prozent) würde sich nicht darüber freuen. 28 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, neun Prozent machten keine Angabe.
Männer erklären etwas häufiger als Frauen, dass sie sich über das Gebet eines christlichen Freundes freuen würden (41 Prozent gegenüber 38 Prozent). Westdeutsche tun es deutlich häufiger als Ostdeutsche (41 Prozent gegenüber 33 Prozent). Jüngere Menschen wüssten das Gebet eines christlichen Freundes häufiger zu schätzen als ältere (18- bis 29-Jährige: 47 Prozent; 30- bis 59-Jährige: 40 Prozent; 60- bis 69-Jährige: 32 Prozent; über 70-Jährige: 38 Prozent).
Freikirchler stimmen der Aussage mit 60 Prozent häufiger zu als landeskirchliche Protestanten und Katholiken (jeweils 52 Prozent). Bei den Muslimen tun es 48 Prozent, bei den Konfessionslosen 21 Prozent. Unter den Anhängern der politischen Parteien erklären die Sympathisanten der CDU/CSU mit 51 Prozent am häufigsten, dass sie sich freuen würden, wenn ein christlicher Freund für sie betet, gefolgt von den Parteigängern der SPD (46 Prozent), der AfD und der Linken (jeweils 39 Prozent) sowie der Grünen (33 Prozent).
Für die Erhebung im Zeitraum vom 7. bis 10. August stellte INSA die Frage: „Wie stehen Sie zur folgenden Aussage? Ich würde mich freuen, einen Christen als Freund zu haben, der für mich betet.“ 2.010 Bundesbürger wurden online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland sowie nach Geschlecht, Alter und Region.