Sonntag • 31. Mai
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  • Blaues Kreuz Alkohol: Die Volksdroge Nummer 1
  • Kirchentagsprogramm Bibel, Bach und Bildungsplan
  • Interview zum Christustag Das Salz in der Suppe
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Bedford-Strohm würde Öffnung der Ehe für Homosexuelle begrüßen

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm würde eine Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare begrüßen. „Für mich ergibt sich aus zentralen biblischen Geboten der Impuls zu einer Öffnung der Kirche gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. … mehr »6

Diktatentwurf: „Manchmal gibt es zwei Mamas oder zwei Papas“

Scharfe Kritik an Bestrebungen der Bundesländer, Kindern schon im Kindergarten und in der Grundschule „sexuelle Vielfalt“ zu vermitteln, übt der evangelische Theologe Dieter Müller: „Hier wird ein ideologisches Menschenbild durch Gehirnwäsche in das Bewusstsein von Kindern getrieben.“ Auch Schleswig-Holstein gehöre zu den Ländern, in denen „Gender-Revolutionäre“ versuchten, Kindern das Bewusstsein für den Wert und Sinn der Zweigeschlechtlichkeit auszutreiben. … mehr »1

Interview

Das Salz in der Suppe

Vom 3. bis 7. Juni findet in Stuttgart der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Im Rahmen dieser Großveranstaltung wird erstmals auch der Christustag durchgeführt. Ein theologisch liberaler Kirchentag und ein theologisch konservativer Christustag: Wie kann das gutgehen? Das fragen sich nicht nur manche evangelikale Christen. Deshalb dazu ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der den Christustag veranstaltenden ChristusBewegung „Lebendige Gemeinde“, Dekan Ralf Albrecht (Nagold/Schwarzwald), und dem Leiter des größten pietistischen Verbandes in Württemberg, „die Apis“, Pfarrer Steffen … mehr »2

Kleine Kanzel

Zu Trinitatis: Es lebe die Dreieinigkeit!

„Ihr seid gerecht geworden durch den Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes“ – Aus dem 1. Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth 6,11b. Dazu Gedanken von Thomas Härry. Er ist Autor mehrerer Bücher sowie Referent am Theologisch-Diakonischen Seminar Aarau (Schweiz). mehr »1

Interview

Die Volksdroge Nummer 1

Die Volksdroge Nr. 1 ist in vielen Ländern – auch in Deutschland – der Alkohol. Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen betreiben 2,4 Millionen Deutsche Alkoholmissbrauch; 1,6 Millionen sind alkoholabhängig. Um sie kümmert sich auch die christliche Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz (Wuppertal). Das Werk feiert Ende Mai in Wetzlar sein 130-jähriges Bestehen. Ihr Vorsitzender ist Klaus Richter (Elbingerode/Ostharz). Mit ihm sprach idea-Redakteur Karsten Huhn. mehr »1

Kommentar

Wenn Mission nicht wichtig ist

Zum Kirchengemeindebarometer des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD ein Kommentar von Ulrich Parzany. Er ist Deutschlands bekanntester Pfarrer, nachdem er Hauptredner aller bisherigen ProChrist-Evangelisationen mit Hunderttausenden Besuchern war. mehr »0

Kommentar

Bibel, Bach und Bildungsplan

Rund 100.000 Dauerteilnehmer werden vom 3. bis 7. Juni zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart erwartet. Er steht unter dem Motto „damit wir klug werden“ und bietet erwartungsgemäß für jeden etwas. idea-Redakteur Matthias Pankau hat sich das 620 Seiten starke und 2.500 Veranstaltungen umfassende Programm angesehen. mehr »2

Porträt

Ein typischer Deutscher

Er ist in Berlin ein Liebling der Medien, weil er sich als Schwarzer als „typisch deutsch“ bezeichnet. Früher nahm es Joshua Lupemba (28) mit dem Glauben nicht so genau. Heute ist er Pastor einer pfingstkirchlichen Gemeinde. Ein Porträt von idea-Redakteur Karsten Huhn. mehr »3

Pro & Kontra

Ist die Zungenrede heute noch wichtig?

Als Pfingstwunder bezeichnet man die in der Apostelgeschichte beschriebene Fähigkeit der ersten Jünger, in anderen Sprachen zu sprechen und andere Sprachen zu verstehen. Insbesondere in pfingstkirchlichen bzw. den ihnen verwandten charismatischen Kreisen wird diese Gabe des Heiligen Geistes – auch Zungenrede oder Glossolalie genannt – praktiziert. mehr »4

Kleine Kanzel

Zum Pfingstfest: Für eine Kirche im Geist des Erfinders

„Da Jesus empfangen hat den verheißenen Heiligen Geist, hat er diesen ausgegossen, wie ihr hier seht und hört.“ Gedanken zu Vers 23 aus dem zweiten Kapitel der Apostelgeschichte des Lukas von Martin Hoerschelmann, Pastor der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Johannis-Eppendorf in Hamburg. mehr »0

Interview

War auch das Christentum schuld an der vielen Gewalt?

Kreuzzüge, Ketzerverfolgung und Hexenverbrennung – die Liste der Anklage gegen das Christentum ist lang. Was können Christen diesen Vorwürfen entgegnen? Antworten gibt der katholische Kirchenhistoriker Arnold Angenendt (Münster). Mit ihm sprach Karsten Huhn. mehr »0

Kommentar

Heiliger Geist versus Zeitgeist

Zu Pfingsten feiert die Christenheit die Ausgießung des Heiligen Geistes, der bis heute die Kirche beleben und erneuern soll. Der Bremer Theologe Jens Motschmann sieht in vielen Gemeinden gegenwärtig allerdings eher den Zeitgeist am Werk, der mal feministisch und genderistisch daherkommt, mal ökologisch und mal religionsvermischend. mehr »4

Videos

29. Mai: Militärbischof: „Einiges ist gut in Afghanistan“ - Kirchen in Europa fremdeln mit der säkularen Welt - Bischofswahl in Sachsen

28. Mai: Parzany: Der Kirche fehlt die Leidenschaft zur Evangelisation - Umfrage: Jeder zweite Deutsche betet – Dekan Albrecht lädt zum Christustag nach Stuttgart ein

27. Mai: Suchtmediziner: Die Bibel warnt vor Alkoholmissbrauch - Wenn der Sex in der Ehe ausbleibt - Christustag in Linz

26. Mai: Massaker in Palmyra: IS richtet Hunderte hin - Homophobie-Vorwurf: Blatt trennt sich von Kolumnistin - Pfingstkonferenzen

22. Mai: Christen in der AfD“ rücken von Parteichef Lucke ab - Rom bekommt einen Luther-Platz - Grabe: Psychotherapeuten und Seelsorger lernen voneinander

Thema des Tages

Internationales Symposium

Der religiöse Generationenvertrag funktioniert nicht

Der religiöse Generationenvertrag funktioniert nicht, weil Protestanten ihren Glauben nur in sehr loser Weise an die nächste Generation weitergeben. Darauf hat der Theologieprofessor Michael Herbst bei einem Internationalen Symposium des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung in Greifswald hingewiesen. Es fand vom 28. bis 30. Mai statt und stand unter dem Thema „Die Zukunft der Kirche in Europa“. Herbst zufolge wird die Bindung an die Kirche von Generation zu Generation schwächer.  … mehr »0

INSA

Umfrage: Jeder zweite Deutsche betet

Knapp jeder zweite Deutsche betet. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE für die Evangelische Nachrichtenagentur idea ergeben. Demnach gaben 47 Prozent der 2.149 Befragten an, dass es Situationen gebe, in denen sie beten, etwa bei Krankheit.  … mehr »2

Württemberg

Beim Kirchentag macht auch der Pietismus mit

Der württembergische Pietismus beteiligt sich trotz einiger theologischer Differenzen am Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart. Das betonten der Leiter der ChristusBewegung „Lebendige Gemeinde“, Dekan Ralf Albrecht, und der EKD-Synodale und Vorsitzende des größten pietistischen Verbandes in Württemberg, „Die Apis“, Pfarrer Steffen Kern, in einem Interview mit dem evangelischen Wochenmagazin „ideaSpektrum“. Gegensätzliche Beurteilungen gebe es beispielsweise im Blick auf die abgelehnte Mitwirkung messianischer Juden, die Beurteilung der Gender-Ideologie und die Haltung gegenüber sexuell enthaltsam lebenden Homosexuellen.  … mehr »4

Blaues Kreuz

Suchtmediziner: Die Bibel warnt vor Alkoholmissbrauch

In der Bibel finden sich positive Stimmen zum Alkohol, aber weit mehr Aussagen, die auf seine Gefahren hinweisen. Darauf hat der Vorsitzende des evangelischen Fachverbands für Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz in Deutschland, der Facharzt für Neurologie und Suchtmedizin Klaus Richter, aufmerksam gemacht. Er äußerte sich in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. … mehr »5

Pfingsttreffen

„Die Kraft des Heiligen Geistes kann niemand brechen“

Zehntausende Christen haben sich an Pfingsten bei Glaubenstreffen geistlich gestärkt. Bei über 20 regionalen Kirchentagen, Jugendkonferenzen und Missionsfesten versammelten sich mehr als 72.000 Besucher, wie eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea ergab. Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter rund 46.000 Teilnehmer gemeldet. … mehr »3

IVCG-Jahreskonferenz

Manager sind heute die „Agenten des Wandels“

Bei den vielen Krisen in der heutigen Zeit sind Regierungen immer weniger in der Lage, Probleme zu lösen. Änderungen treiben Wissenschaftler, Manager und andere Führungskräfte voran. Sie sind die „Agenten des Wandels“. Diese Ansicht vertrat der Präsident der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute, Manfred Schaller, auf dem Jahreskongress seiner überkonfessionellen Organisation, die über Pfingsten in Bamberg stattfand.  … mehr »0

Islamwissenschaftler

Muslimische Konvertiten fühlen sich in Freikirchen wohler

Muslime, die in Deutschland zum Christentum übertreten, fühlen sich in Freikirchen wohler als in Kirchengemeinden. Freikirchliche Gemeinden seien oft attraktiver, „weil sie in ihrer Religiosität verbindlicher sind“, sagte der Islamwissenschaftler Jörn Thielmann, Geschäftsführer des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa, der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Thielmann weiter: „Diese Gemeinden sind fürsorglicher, kuscheliger und zeigen mehr Begeisterung für Neuzugänge.“  … mehr »3

Umfrage

Umfrage: „Wenn ich einmal reich wär...“

„Wenn ich einmal reich wär...“ Zwar verbinden 78 Prozent der Deutschen mit Reichtum den Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit, doch zwei Drittel denken auch an Dinge, die man nicht kaufen kann – etwa Gesundheit, Liebe und Zufriedenheit. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der SKL-Lotterie in München hervor, bei der Mehrfachnennungen möglich waren.  … mehr »1

Frei-/Kirchen
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. Foto: ELKB/mck

EKD-Ratsvorsitzender

Bedford-Strohm würde Öffnung der Ehe für Homosexuelle begrüßen

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm würde eine Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare begrüßen. „Für mich ergibt sich aus zentralen biblischen Geboten der Impuls zu einer Öffnung der Kirche gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. … mehr »6

Treysa

Vor 70 Jahren wurde die EKD gegründet

Vor 70 Jahren wurde im hessischen Treysa die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ins Leben gerufen. Daran haben am 30. Mai amtierende und ehemalige Mitglieder des Rates der EKD am Gründungsort erinnert. … mehr »0

Mecklenburg-Vorpommern

Posaunenchöre wirken missionarisch und politisch

Der Landesbischof der Nordkirche, Gerhard Ulrich, hat das Engagement der Posaunenchöre gewürdigt. Dieses habe eine missionarische und eine politische Dimension, sagte er auf dem Landesposaunenfest, das am 30. und 31. Mai mit mehr als 500 Musikern in Bergen auf der Ostseeinsel Rügen stattfindet. … mehr »0

Altbischof Minor

Methodisten sollen sich auf Kernauftrag besinnen

Die Methodisten in Deutschland und der Welt sollten sich wieder stärker auf ihren Kernauftrag konzentrieren und weniger Energie auf Nebenschauplätze verwenden. Das hat Altbischof Rüdiger Minor bei der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz (Synode) der Evangelisch-methodistischen Kirche gefordert.  … mehr »0

Besuch am Hindukusch

Militärbischof: „Einiges ist gut in Afghanistan“

„Einiges ist gut in Afghanistan.“ Mit diesen Worten hat der evangelische Militärbischof Sigurd Rink seine Eindrücke von einer Reise in das Land am Hindukusch zusammengefasst. Er nahm damit Bezug auf eine Äußerung der früheren EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann, die Anfang 2010 gesagt hatte: „Nichts ist gut in Afghanistan.“ … mehr »0

Forscherin

Gottesdienstbesucher in Großstädten stammen meist aus dem Ausland

Die Mehrheit der Gottesdienstbesucher in deutschen Großstädten ist ausländischer Herkunft. Darauf hat die Leiterin der Interkulturellen Arbeit des ökumenischen Netzes „Gemeinsam für Berlin“, Bianca Dümling, bei einem Internationalen Symposium des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung in Greifswald hingewiesen. Dümling zufolge ist nur ein geringer Prozentsatz der Christen mit ausländischen Wurzeln Mitglied in der evangelischen Kirche. Viele Migranten fühlten sich in deutschen Gemeinden nicht wohl und gründeten eigene Kirchen. … mehr »0

Studie

Jeder zweite Kirchentagsbesucher würde die Grünen wählen

Etwa die Hälfte aller Kirchentagsbesucher würde die Partei Bündnis 90/Die Grünen wählen. Das hat eine Studie ergeben, die der Religions- und Kirchensoziologe Prof. Gert Pickel gemeinsam mit seinen Kollegen Yvonne Jaeckel und Alexander Yendell durchgeführt und im Vorfeld des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentags vorgestellt hat.  … mehr »3

Baptistenpastor Berghaus

Ökumenisches Tauffest im Detmolder Schlosspark

Im Schlosspark der lippischen Residenzstadt Detmold fand erstmals ein ökumenisches Tauffest statt. 77 Personen wurden in Pavillons von acht Kirchengemeinden getauft. Der Vorsitzende des Stadtkirchenkonventes, der Baptistenpastor Maik Berghaus, betonte vor über 1.000 Teilnehmern, dass Taufe und Glauben einander zugeordnet bleiben müssen. … mehr »2

Podiumsdiskussion

Die demokratische Stadtkultur in Wetzlar fördern

Im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl im mittelhessischen Wetzlar am 14. Juni hat die Freie evangelische Gemeinde die einzige Begegnung organisiert, bei der die drei Bewerber um das Amt miteinander ins Gespräch kamen. „Dass wir die einzigen waren, hat mich selbst überrascht“, sagte Gemeindepastor Thomas Schech der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. … mehr »0

Hessen-Nassau

Die Kirche kommt zu den Menschen

Die mobile LichtKirche der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist in Frankfurt am Main mit dem „Deutschen Lichtdesign-Preis“ ausgezeichnet worden. Sie war zuletzt auf der Landesgartenschau 2014 in Gießen und zuvor auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt 2011 und 2013 zu sehen.  … mehr »0

Gesellschaft

Hanau

Supermarkt wurde zur Ahmadiyya-Moschee

Ein ehemaliger Supermarkt in Hanau ist zu einer Moschee mit zwei je zwölf Meter hohen Zierminaretten umgebaut und eingeweiht worden. Der Bauherr, die 200 Mitglieder zählende Ahmadiyya-Gemeinde, investierte rund 1,1 Millionen Euro, hieß es bei der Einweihungsfeier. Auf 470 Quadratmetern entstanden zwei Gebetsräume für über 500 Besucher – jeweils einen für Männer und Frauen –, zwei Küchen sowie Bäder für rituelle Waschungen.  … mehr »0

Missionswissenschaftler

Die meisten Tschechen lehnen die Kirche ab

Die Mehrheit der Tschechen steht der Kirche ablehnend gegenüber. Das berichtete der Missionswissenschaftler Pavel Černý bei einem Internationalen Symposium des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung in Greifswald. Es findet vom 28. bis 30. Mai zum Thema „Die Zukunft der Kirche in Europa“ statt. … mehr »0

Manuel und Christoph G.

Deutsche Zwillingsbrüder sterben als islamistische Kämpfer

Der zum Islam übergetretene Deutsche Manuel G. hat im Irak ein Selbstmordattentat verübt. Nun feiert ihn das Propagandamagazin des Islamischen Staates (IS) „Dabiq“ dafür in seiner neuesten Ausgabe. Dabiq ist ein Ort in Syrien, wo laut islamischer Endzeitprophetien die Muslime den endgültigen Sieg über alle erringen werden, die das islamische Gesetz, die Scharia, ablehnen. … mehr »1

Fußball

Die Kirche jubelt mit den „Lilien“

Die evangelische Kirche jubelt mit dem Fußballverein Darmstadt 98 über den Aufstieg in die erste Bundesliga. Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung: „Ich freue mich für den Verein, seine Fans und alle Darmstädter, dass es den Lilien gelungen ist, in die erste Fußballbundesliga aufzusteigen.“ Die Mannschaft sei „ein wunderbares Beispiel dafür, wie mit überwältigendem Teamgeist große Träume wahr werden könnten“.  … mehr »1

Käßmann zur Konfirmation

Respekt: Jugendliche „outen“ sich als Christen

Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann zollt jungen Leuten Respekt, die sich als Christen „outen“. Es sei längst nicht mehr selbstverständlich, dass Jugendliche öffentlich sagen „Ja, ich bin Christin, ich bin Christ“, schreibt sie in der Zeitung „Bild am Sonntag“. Sie würdigt junge Leute, die sich etwa an Pfingsten konfirmieren lassen. Heute müssten sich Jugendliche bewusst für den christlichen Glauben entscheiden, vor allem in Ostdeutschland.  … mehr »0

Prof. Schmid

Philosoph: Gesellschaft kommt mit Freiheit nicht zurecht

Die Gesellschaft hat im Zuge der Aufklärung Befreiung erreicht, kommt damit aber nicht zurecht. Diese Ansicht vertrat der Philosoph Prof. Wilhelm Schmid beim 8. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge. Dieser findet vom 20. bis 23. Mai in Würzburg zum Thema „Das gute Leben“ statt. Der Mensch sei heute frei, sich von allen belastenden Beziehungen zu lösen. So sei es heute nicht mehr sozial geächtet, den Ehepartner loszuwerden. Beziehungen litten darunter, dass die Partner einerseits Bindung und andererseits völlige Freiheit wollten.  … mehr »4

Nordirland

Christlicher Bäcker wegen Homo-Diskriminierung verurteilt

In Nordirland ist ein christlicher Bäcker verurteilt worden, weil er sich geweigert hatte, eine Torte mit der Aufschrift „Support Gay Marriage“(Unterstützt die Homo-Ehe) zu backen. Laut einem Gerichtsurteil von Mitte Mai in Belfast hat er sich der Diskriminierung eines Kunden aufgrund seiner sexuellen Orientierung strafbar gemacht. … mehr »7

Prof. Klein

Biowissenschaftler kritisiert Vorherrschaft der Gender-Studien

Scharfe Kritik an einer zunehmenden Vorherrschaft der sogenannten „Gender Studien“ in Schule und Wissenschaft übt der Professor für Didaktik der Biowissenschaften Hans Peter Klein. Wie er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreibt, haben die Propagandisten des „Gender Mainstreaming“ Fachbereiche an Universitäten und Schulfächer fest im Griff. Wer dagegen aufbegehre, werde als „reaktionär“ abgestempelt. … mehr »9

Dalai Lama

Ethik ist wichtiger als Religion

Das Oberhaupt des tibetanischen Buddhismus, der Dalai Lama, hält Ethik für wichtiger als Religion, um die grundlegenden Menschheitsprobleme zu lösen. „Wir kommen nicht als Mitglied einer bestimmten Religion auf die Welt. Aber Ethik ist uns angeboren“, sagte der 79-Jährige in einem Interview mit dem deutschen Journalisten und Buchautor Franz Alt. … mehr »5

Annette Kurschus

Deutungshoheit über den Islam nicht Terroristen überlassen

Die friedliebende Mehrheit der Muslime darf die Deutungshoheit über den Islam nicht einer gewalttätigen Minderheit überlassen. Mörder und Terroristen, die sich auf den Islam berufen, beleidigen Gott, in dessen Namen sie zu handeln vorgeben. Diese Meinung vertrat die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, am 18. Mai in Dortmund vor Journalisten. … mehr »11

Politik
Der evangelische Theologe Dieter Müller. Foto: Privat

Schleswig-Holstein

Diktatentwurf: „Manchmal gibt es zwei Mamas oder zwei Papas“

Scharfe Kritik an Bestrebungen der Bundesländer, Kindern schon im Kindergarten und in der Grundschule „sexuelle Vielfalt“ zu vermitteln, übt der evangelische Theologe Dieter Müller: „Hier wird ein ideologisches Menschenbild durch Gehirnwäsche in das Bewusstsein von Kindern getrieben.“ Auch Schleswig-Holstein gehöre zu den Ländern, in denen „Gender-Revolutionäre“ versuchten, Kindern das Bewusstsein für den Wert und Sinn der Zweigeschlechtlichkeit auszutreiben. … mehr »1

Britischer Ex-Premier

Lob und Tadel für scheidenden Nahostgesandten Tony Blair

Die palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah hat scharfe Kritik an dem scheidenden Sondergesandten des Nahostquartetts, Tony Blair, geübt. Der frühere britische Premierminister hatte am 27. Mai gegenüber UN-Generalsekretär Ban Ki-Mun seinen Rücktritt erklärt. Das Quartett besteht aus den Vereinten Nationen, den USA, der EU und Russland. Es wurde 2002 während des Zweiten Palästinenseraufstands in Madrid gegründet.  … mehr »0

„Homo-Ehe“

US-Bundesstaat Alabama will Ehe privatisieren

Im Streit um die Einführung der „Homo-Ehe“ im US-Bundesstaat Alabama deutet sich eine Lösung an. Am 9. Februar hatte ein Bundesgericht den Südstaat angewiesen, Ehelizenzen an heiratswillige Schwule und Lesben auszustellen. Alabamas konservativer oberster Richter, Roy Moore, hatte dies den Behörden hingegen untersagt.  … mehr »3

Justizminister Maas

Bundesregierung reagiert auf Iren-Votum für „Homo-Ehe“

Die Bundesregierung reagiert prompt auf das Mehrheitsvotum der Iren für die Einführung der „Homo-Ehe“. Die schwarz-rote Koalition in Berlin will Schwulen und Lesben eheähnliche Rechte einräumen. Laut „Spiegel Online“  berät das Bundeskabinett bereits am 27. Mai einen Gesetzentwurf, den Bundesjustiziminister Heiko Maas (SPD) vorlegt. In 23 Gesetzen und Verordnungen wolle man „die Vorschriften für die Ehe auf Lebenspartnerschaft ausdehnen”, so Maas.  … mehr »3

Evangelische Allianz

Obama soll in Kenia zu Homosexualität schweigen

US-Präsident Barack Obama wird im Juli zum ersten Mal in seiner Amtszeit das Heimatland seines Vaters, Kenia, besuchen. In seinen Ansprachen sollte er nach Ansicht einheimischer Religionsführer das Thema Homosexualität meiden. Obama hatte bei früheren Auftritten in Afrika ein Ende der Diskriminierung Homosexueller gefordert. Er tritt auch für die sogenannte „Homo-Ehe“ ein. Das sollte dieses Mal nicht auf Obamas Tagesordnung stehen, riet der Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Kenia, Bischof Mark Kariuki, in der Zeitung „Daily Nation“. … mehr »3

Göring-Eckardt

Merkel soll „Homo-Ehe“ einführen

Katrin Göring-Eckardt, Mitvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, drängt die Bundesregierung, die „Homo-Ehe“ einzuführen. Sie zeigte sich erfreut über den Ausgang der Volksabstimmung in Irland am 22. Mai, bei der fast eine Zweidrittelmehrheit für die Legalisierung der „Ehe“ von Schwulen und Lesben gestimmt hatte. Im katholisch geprägten Irland ist es wie in Deutschland bisher Homosexuellen möglich, eingetragene Lebenspartnerschaften einzugehen. … mehr »34

Vize-Außenministerin Chotoveli

Israel: Gott gab uns das gesamte Heilige Land

Israels Vizeaußenministerin Zipi Chotoveli hat den Anspruch ihres Staates auf das ganze Heilige Land bekräftigt und damit einer Zwei-Staaten-Lösung eine Absage erteilt. Gott habe den Juden die Souveränität über das gesamte Territorium gegeben, sagte die orthodoxe Jüdin am 21. Mai in einer Ansprache an Mitarbeiter des Ministeriums. Sie berief sich auf die Tora, die fünf Bücher Mose im Alten Testament. „Es ist wichtig zu sagen, dass dieses Land uns gehört, und zwar alles“, sagte Chotoveli.  … mehr »15

Sachsen

Die Linke fordert Gender-Unterricht an Schulen

Die Fraktion Die Linke im sächsischen Landtag fordert eine „Modernisierung“ des Sexualkundeunterrichts an Schulen. So sollten Schüler künftig verstärkt über die „Vielförmigkeit sexuellen Lebens“ und die „Pluralisierung der Lebensstile“ aufgeklärt werden, heißt es in einem Antrag an die Staatsregierung. Damit wolle man einer bloßen Einteilung der Menschen in Männer und Frauen sowie einer Diskriminierung anderer Geschlechtsidentitäten entgegenwirken. … mehr »3

Umstrittene Predigt

Ex-Vorsitzender der DDR-Opferverbände: Ich wollte niemanden verletzen

Der zurückgetretene Bundesvorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, Rainer Wagner, steht inhaltlich zu den Aussagen in einer umstrittenen Predigt, würde sie heute aber sensibler formulieren. „Ich wollte niemanden verletzen. Sollten meine Äußerungen so angekommen sein, tut mir das leid“, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. … mehr »3

Vorsitzende ist Ute Granold

Die CDU gründet eine Arbeitsgruppe Christenverfolgung

In der CDU hat sich eine Arbeitsgruppe Christenverfolgung konstitutiert. Sie ist Teil des Bundesfachausschusses Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik der Partei. Den Vorsitz der Arbeitsgruppe übernahm auf Bitten des CDU-Generalsekretärs Peter Tauber die ehemalige Bundestagsabgeordnete Ute Granold. … mehr »2

Menschenrechte

Nigeria

Präsident sagt Boko Haram den Kampf an

Nigerias neuer Präsident Muhammadu Buhari möchte den Terrorismus in seinem Land entschlossen bekämpfen. Vor allem gegen die islamistische Terrorgruppe Boko Haram, die im Nordosten des Landes einen sogenannten Gottesstaat errichten möchte, will der 72-jährige Muslim und frühere Militärmachthaber entschlossen vorgehen. Das kündigte er bei seiner Vereidigung in der Hauptstadt Abuja an. … mehr »0

Sex-Sklavenmarkt

Wie IS und Boko Haram Frauen und Mädchen missbrauchen

Die Gräueltaten der verbündeten Terrororganisationen „Islamischer Staat“ und Boko Haram an Mädchen und Frauen nehmen ungeahnte Ausmaße an. IS missbraucht junge Frauen religiöser Minderheiten, vor allem Christinnen und Jesidinnen, im Irak und Syrien systematisch als Sex-Sklavinnen. Ähnlich handelt Boko Haram in Nigeria. Die UN-Sondergesandte für „sexuelle Gewalt in Konflikten“, Zainab Bangura, hat Gespräche mit Frauen geführt, denen die Flucht aus IS-Gefangenschaft gelungen ist.  … mehr »2

Hauskirchenbewegung

Iran verurteilt 18 christliche Konvertiten

Im Iran sind 18 Christen, die früher Moslems waren, zu Haftstrafen verurteilt worden. Bei mindestens 13 der Konvertiten handelt es sich um Mitglieder einer Hauskirchengemeinde nahe der Millionenstadt Isfahan. Sie wurden bereits 2013 verhaftet, später aber bis zu Prozessbeginn auf Kaution freigelassen. … mehr »0

Entwicklungshilfe

„Brot für die Welt“ kritisiert EU

Scharfe Kritik an einer Entscheidung der EU-Außen- und Entwicklungsminister übt das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“. Die Minister verabschiedeten sich am 26. Mai in Dresden von dem Ziel, in absehbarer Zeit 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungsarbeit zur Verfügung zu stellen. Die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, sprach von einem „Armutszeugnis“ und einem „falschen Signal zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt“.  … mehr »1

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Merkel soll mit Ägyptens Präsident über Religionsfreiheit sprechen

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll beim bevorstehenden Besuch des ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi vom 3. bis 4. Juni in Berlin die Themen Religionsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit ansprechen. Dazu fordert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte die CDU-Politikerin auf. Vor allem die koptischen Christen sowie zum Christentum übergetretene Muslime, die Anhänger der verbotenen Baha’i-Religion und Atheisten litten in dem überwiegend muslimischen Land unter Diskriminierung. … mehr »0

Flüchtlinge

Sachsen: Iranische Familie kann Kirchenasyl verlassen

Nach fast vier Monaten ist der bislang einzige Fall von Kirchenasyl in Sachsen zu Ende gegangen. Eine dreiköpfige Flüchtlingsfamilie aus dem Iran habe eine Aufenthaltsgestattung erhalten und könne nun regulär einen Asylantrag stellen, teilte Pfarrer Jörg Sirrenberg von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bautzen-Gesundbrunnen mit. Die Gemeinde hatte die Familie Anfang Februar aufgenommen, um sie vor der Abschiebung nach Italien zu bewahren.  … mehr »0

UN-Jahresbericht

Die Zahl der Hungernden ist unter 800 Millionen gesunken

Trotz steigender Weltbevölkerung ist die Zahl der Hungernden auf 795 Millionen gesunken. Das geht aus dem Jahresbericht der Vereinten Nationen zum Hunger weltweit hervor. Der Bericht wurde am 27. Mai in Rom vorgestellt von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN, dem Internationalen Fonds für Landwirtschaftliche Entwicklung und dem UN World Food Programme. Vor 25 Jahren hatten noch über eine Milliarde Menschen an Hunger gelitten. … mehr »1

Regierung Modi

In Indien gehört Gewalt gegen Christen zum Alltag

In Indien mehren sich gewalttätige Übergriffe auf religiöse Minderheiten, seit die national-hinduistische Bharatiya Janata Partei vor einem Jahr die Macht übernommen hat. Am 26. Mai 2014 war der BJP-Politiker Narendra Modi als Premierminister vereidigt worden. Er ist geprägt von der Hindutva-Lehre, wonach Muslime und Christen nur toleriert werden können, wenn sie sich dem Hinduismus als Leitkultur unterwerfen. … mehr »4

Sudan

Zwei evangelischen Pfarrern droht die Todesstrafe

Im radikal-islamisch regierten Sudan stehen zwei evangelische Pfarrer vor Gericht. Ihnen droht die Todesstrafe. Yat Michael und Peter Yein Reith von der (reformierten) Presbyterianischen Kirche der christlich dominierten Republik Südsudan sind unter anderem wegen der Störung des öffentlichen Friedens, Verunglimpfung religiöser Überzeugungen sowie Untergraben der Verfassung und Kriegsführung gegen den radikal-islamisch regierten Staat Sudan angeklagt.  … mehr »0

Shelter Now

Afghanistan: Gartenbau im Frauenknast

In einem afghanischen Frauengefängnis keimt im wahrsten Sinne des Wortes Hoffnung: Mehr als 20 Insassen der Haftanstalt in Herat legen einen Gefängnisgarten an. Seit Januar sind bereits Gemüse- und Kräuterbeete sowie Blumenrabatten entstanden. Außerdem wurde eine Gefängnismauer mit Kletterpflanzen begrünt. Initiator des Projektes ist das internationale christliche Hilfswerk Shelter Now (Zuflucht jetzt), das seit 1988 in Afghanistan tätig ist.  … mehr »0

Glaube
Für den Professor für Neues Testament Scot McKnight sind im 21. Jahrhundert mit „den Geringsten“ auch verfolgte Christen gemeint. Foto: PR

Bibeldisput

Wen meint Jesus mit den „Geringsten“?

Theologen streiten um die Bedeutung eines der bekanntesten Jesus-Worte. „Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.“ Aber wen meint er mit den „Geringsten“; sind es die Armen der Welt oder verfolgte Christen? „Die geringsten Brüder waren Missionare für Jesus – die Apostel und andere, die verfolgt und eingesperrt wurden, weil sie Jesus nachfolgten und seine Botschaft predigten“, sagt der Professor für Neues Testament Scot McKnight. … mehr »7

BTS-Fachgesellschaft

Im Seelsorgekurs Hilfen für eigene Probleme suchen

Die meisten Teilnehmer an einem Ausbildungskurs für Seelsorger suchen Antworten auf eigene Probleme. Diese Erfahrung macht die BTS-Fachgesellschaft für Psychologie und Seelsorge in Freudenstadt. … mehr »0

EC-Bundespfarrer

Wenn der Sex in der Ehe ausbleibt

Wer heiraten will, sollte vorher gelernt haben, sexuell abstinent zu leben. Diesen Rat gibt der theologische Leiter des Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC), Bundespfarrer Rudolf Westerheide. … mehr »1

Astrophysiker Hugh Ross

Wie lange brauchte Gott für die Erschaffung der Welt?

Der kanadische Astrophysiker und Theologe Hugh Ross hält den Streit von Christen über die Dauer der Schöpfung Gottes für überflüssig. Einerseits gibt es Christen, die den biblischen Bericht über die Erschaffung der Welt in sechs Tagen wörtlich so deuten, dass es sich um Tage von jeweils 24 Stunden gehandelt habe. Sie gelten als Vertreter einer „jungen Erde“. Andere – die Repräsentanten einer „alten Erde“ – verstehen unter den Tagen einen Zeitraum von unbestimmter Dauer, so dass die Schöpfung auch Tausende oder Millionen Jahren gedauert haben kann. Das würde mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft übereinstimmen. … mehr »29

Champions-League-Gewinner Colin Bell

Das Christsein ist wie ein Fußballspiel

Der Frauen-Fußballtrainer Colin Bell hat das Leben der Christen mit einer Fußballmannschaft verglichen. So wie jeder Spieler auf einer bestimmten Position seine Aufgabe habe, finde auch Jesus für jeden Christen Aufgaben entsprechend seinen Gaben. Der 53-jährige Engländer, der in dieser Saison als Trainer des 1. FFC Frankfurt die Frauen-Champions-League der UEFA gewann, sprach auf der Pfingsttagung des CVJM im oberfränkischen Bobengrün.  … mehr »0

China-Missionar Hudson Taylor

„Große Leidenschaft für verlorene Seelen“

Vom Gründer der China-Inland-Mission, Hudson Taylor, können Christen noch heute viel lernen. Dieser Ansicht ist der Ururenkel James Hudson Taylor IV, der am 19. Mai bei einem Missionsfest in Nagold sowie bei mehreren evangelikalen Pfingstkonferenzen sprach. Sein Vorfahre sei überzeugt gewesen, dass der Missionsbefehl alle Christen zur Ausbreitung des Evangeliums verpflichte. Der Anspruch Jesu Christi, die einzige Wahrheit zu sein, sei zu allen Zeiten unbequem und mit Nachteilen für die Missionare verbunden gewesen.  … mehr »1

Keine Religionsvermischung

Ökumenisches Friedensgebet mit Muslimen

Die Beteiligung eines muslimischen Geistlichen an einem ökumenischen Friedensgebet in Schwäbisch Hall hat für Irritationen gesorgt. Die Zeitung „Haller Tagblatt“ berichtete, dass Christen und Muslime bei der Feier am 16. Mai erstmals gemeinsam gebetet hätten. Besorgte Leser warnten daraufhin vor einer unzulässigen Religionsvermischung. … mehr »0

Kongress für Psychotherapie und Seelsorge

Theologe: Es gibt keine religiös unmusikalischen Menschen

Jeder Mensch hat eine tiefe Sehnsucht nach Gott. Davon ist der Theologieprofessor Hans-Joachim Eckstein  überzeugt. Er sprach beim 8. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge. Dieser findet vom 20. bis 23. Mai in Würzburg zum Thema „Das gute Leben“ statt. Eckstein zufolge gibt es keine religiös unmusikalischen Menschen: „Es gibt nur Menschen, die ihr Klavier mit zugeklapptem Deckel spielen.“ … mehr »6

Glossolalie

Sollten Christen in fremden „Zungen“ reden?

Die Bibel berichtet, dass die ersten Christen auch in fremden Sprachen sowie in nur Gott verständlichen Lauten redeten und beteten. Das geschah etwa bei der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten, aber auch in den ersten christlichen Gemeinden. Heute wird diese Zungenrede – auch Glossolalie genannt – vor allem in pfingstkirchlichen und den ihnen verwandten charismatischen Kreisen angewandt.  … mehr »27

Konferenz Propheticon

Biblische Prophetien ernstnehmen

Biblische Prophetie muss in christlichen Gemeinden eine wichtige Rolle spielen, da rund ein Drittel der Heiligen Schrift aus prophetischen Worten besteht. Dazu zählt auch das Wissen um das Kommen des Tausendjährigen Reiches. Diese Ansicht vertraten Redner auf der dritten Konferenz „Propheticon“, die das Bibel-Center Breckerfeld von 14. bis 17. Mai mit rund 450 Besuchern aus Deutschland, der Schweiz und Österreich veranstaltete. … mehr »1

Medien

Westfalen-Blatt

Homophobie-Vorwurf: Eine Zeitung knickt ein

Die Diplom-Soziologin Barbara Eggert hat die Entscheidung des Westfalen-Blatts (Bielefeld), die Zusammenarbeit mit ihr zu beenden, im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea als Angriff auf die Meinungsvielfalt in Deutschland kritisiert: „Ich hätte mir mehr Courage gewünscht. Das Westfalen-Blatt ist eingeknickt und hat einer pöbelnden Gruppe die Hand gereicht.“ … mehr »1

Peter Hahne

„Bibel, Bier und Ball – Gott ist überall“

Eine Wiesn-Wirtin und ein Fußballprofi haben auf ungewöhnliche Weise zum Glauben an Jesus gefunden: Margot Steinberg, Chefin des Hofbräukellers, fand durch eine Ehekrise zu Gott. Und bei Reinhold Yabo, Fußballprofi beim Zweitligaklub Karlsruher SC, gab ein Gespräch in einer Eisdiele den Ausschlag. Beide berichteten über ihre Glaubenserfahrungen am Pfingstsonntag in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“ unter dem Motto „Bibel, Bier und Ball – Gott ist überall“. … mehr »2

Homophobie-Vorwurf

Westfalen-Blatt trennt sich von Kolumnistin

Die Diplom-Soziologin Barbara Eggert hat im ostwestfälischen Anzeigenblatt „OWL am Sonntag“ einem Familienvater geraten, seine beiden Kinder nicht mit zur Hochzeit eines homosexuellen Paares mitzunehmen. Die am 17. Mai erschienene Kolumne hat in den sozialen Netzwerken und in den Medien eine Diskussion um Homophobie und Meinungsfreiheit hervorgerufen. Am 20. Mai beendete die Unternehmensgruppe Westfalen-Blatt, zu der das Anzeigenblatt gehört, die Zusammenarbeit mit der freien Autorin.  … mehr »26

ERF Medien

„Gott sei Dank, dass es dich gibt“

ERF Medien (früher Evangeliums-Rundfunk) startet eine Dankbarkeitsoffensive. Mit der Kampagne „Gott sei Dank, dass es dich gibt“ sind Leser des ERF-Magazins „Antenne“, Zuschauer der Sendereihe „Gott sei Dank“ und alle anderen ERF-Freunde aufgerufen, eine Welle der Wertschätzung loszutreten.  … mehr »0

Zuschauerbeschwerde

ZDF: Penis-Film sollte keine religiösen Gefühle verletzen

Das ZDF hat mit der Ausstrahlung einer Dokumentation über „des Mannes bestes Stück“ – den Penis – an Christi Himmelfahrt keine religiösen Gefühle verletzen wollen. Das versichert der zuständige Leiter des „auslandsjournals“, Markus Wenniges, dem Journalisten Ingolf Berlin. … mehr »1

Untersuchungen

Kinder schauen am liebsten fern

Das Fernsehen bleibt bei Kindern trotz des Vormarsches digitaler Kommunikationsmittel wie etwa Smartphones das am meisten genutzte Medium. Es liegt bei den Freizeitaktivitäten von Sechs- bis 13-Jährigen gleichauf mit dem Erledigen von Hausaufgaben. Das geht aus Untersuchungen des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest für das Jahr 2014 hervor. … mehr »3

Initiative „Christ und Jurist“

Gegen Blasphemie strafrechtlich vorgehen?

Christen sollten zu einem positiven Bild des Christentums in den Medien beitragen. Dazu hat der Vorsitzende der Initiative „Christ und Jurist“, der Rechtsanwalt Patrick Menges, aufgerufen. Auf der Bundestagung der Initiative zum Thema „Christ und Jurist in der Mediengesellschaft“ in Wiesbaden empfahl er den rund 100 Teilnehmern, Leserbriefe zu schreiben. … mehr »2

ERF Medien

Eine Million Nutzer sind nicht genug

Monatlich nutzen etwa eine Million Menschen die Angebote von ERF Medien über Radio, Fernsehen, Internet und Druckerzeugnissen. „Wir wollen aber mehr erreichen“, erklärte der neue ERF-Vorstandsvorsitzende, Jörg Dechert, in seinem ersten Jahresbericht vor der Mitgliederversammlung am 11. Mai in Wetzlar … mehr »1

Tagung

Die Medien werden für religiöse Bildung immer wichtiger

Bei der religiösen Bildung Heranwachsender werden die Medien immer wichtiger. Das betonten Referenten bei der Tagung „Kinder, Medien, Religion – Medienhandeln und religiöse Sozialisation bei Kindern“ am 7. und 8. Mai in der Evangelischen Akademie Neudietendorf bei Erfurt. Wie der Religions- und Medienpädagoge Prof. Roland Rosenstock sagte, eröffnen Fernsehserien vielen Kindern Perspektiven, die sie in ihren Elternhäusern nicht mehr haben.  … mehr »0

Internet

Soziale Netzwerke schaffen den gläsernen Menschen

Johanna Haberer, evangelische Theologin und Professorin für christliche Publizistik in Erlangen, warnt vor den Gefahren sozialer Netzwerke. Wie sie in der ökumenischen Zeitschrift Publik Forum  schreibt, greifen US-Konzerne und Geheimdienste auf persönlichste Daten zu. Beziehungen, Vorlieben und Abneigungen – der ganze Mensch werde durchschaubar. … mehr »3