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  • Evangelisation Vergesst nicht: Gott ist auch Richter!
  • Pro & Kontra Sollten Pfarrer nach Leistung bezahlt werden?
  • Nahostkonflikt Der Brandstifter sitzt in Ramallah
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Weil: Staat und Kirche ziehen an einem Strang

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat das „entspannte, partnerschaftliche Verhältnis“ von Staat und Kirche in Deutschland und in seinem Bundesland gewürdigt. Beide zögen am gleichen Strang und in die gleiche Richtung, sagte er am 26. November vor der Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Es gebe große Schnittmengen zwischen der christlichen Botschaft und den Grundrechten, etwa die Freiheit und die unantastbare Würde des Menschen sowie das Engagement für das Gemeinwohl. … mehr »0

Einem Täter zu vergeben, ist wichtiger als seine Verurteilung

Einem Täter zu vergeben, ist wichtiger als dessen Verurteilung. Das sagte die Schauspielerin Veronica Ferres bei einer Podiumsdiskussion am 25. November in Berlin. Anlass war die Vorstellung des ZDF-Fernsehfilms „Lena Fauch – Vergebung oder Rache“. Er wird am 1. Dezember um 20.15 Uhr gesendet. Darin spielt Ferres eine evangelische Polizeiseelsorgerin, die einem Ehepaar nach der Vergewaltigung und Ermordung ihrer Tochter bei dem Gerichtsverfahren beisteht.  … mehr »0

Pro & Kontra

Sollten Pfarrer nach Leistung bezahlt werden?

Immer wieder wird über eine gerechte Entlohnung von Pfarrern debattiert. Landeskirchliche Pastoren erhalten als Dienstbezüge eine fixe „Besoldung“, die im Pfarrbesoldungsgesetz festgelegt ist. Die Höhe richtet sich vor allem nach Dienstjahren und Alter. Ein Vorschlag zur Reform dieser Bezahlung ist, Pfarrer nach ihrer Leistung zu vergüten. Dazu ein Pro & Kontra. mehr »0

Porträt

Die Hand zeigt auf das Kreuz

Durch ihre Protestaktion gegen ein muslimisches Freitagsgebet in der anglikanischen Nationalen Kathedrale in Washington erlangte die Endzeit-Autorin Christine Weick in den USA nationale Berühmtheit. idea-Redakteur Thorsten Brückner stellt sie vor. mehr »0

Kleine Kanzel

Advent: Jesus kommt als König, nicht als Gast!

„Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer …“ Gedanken von Frank Döhler zu dem alttestamentlichen Buch des Propheten Sacharja 9,9 mehr »0

Interview

Vergesst nicht: Gott ist auch Richter!

Im Mittelpunkt von Predigten und landes- wie freikirchlichen Stellungnahmen ist bei Problemfällen meist von der Liebe Gottes in allen Lebenslagen die Rede, nicht aber vom Gericht Gottes. Das missfällt dem Vorsitzenden der Deutschen Evangelistenkonferenz, Jörg Swoboda (Buckow bei Berlin). Mit ihm sprach idea-Redakteur Karsten Huhn aus Anlass der diesjährigen Fachtagung der Evangelistenkonferenz vom 1. bis 4. Dezember. mehr »0

Kommentar

Wie bekomme ich ewiges Leben?

Es ist eine der wichtigsten Fragen, die an Jesus gestellt werden: „Was muss ich tun, damit ich ewig lebe?“. Jesus antwortet mit einer Geschichte (Lukas 10,25–37), die Bestsellerautor Titus Müller für idea nacherzählt. mehr »4

Kommentar

Auf Wiedersehen im Himmel

Kaum jemand begegnet dem Sterben und dem Tod so häufig wie Mediziner. Denn nicht immer schaffen sie es zu heilen. Doch im Studium lernen die zukünftigen Ärzte meist wenig über den Umgang mit der Endlichkeit des Lebens. Brita Parasie (32) ist Ärztin in Peißenberg (Oberbayern). Sie beschreibt, wie sie gelernt hat, Todkranke und deren Angehörige zu betreuen. mehr »0

Kommentar

Israel: Wenn Opfer zu Tätern werden

Zur Berichterstattung des ZDF-„heute journal“ am 18. November über den Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem ein Kommentar von Pfarrer Gerhard Gronauer. mehr »8

Kommentar

Die Fundamentalisten und ihre Hasskampagne

Wie Lebensschützer in den Medien verleumdet werden. Ein Kommentar von idea-Redakteur Dennis Pfeifer. mehr »1

Porträt

Ich sollte meinen Sohn opfern!

Der für den FC Zürich spielende Fußballer Gilles Yapi (32) wurde bei seinem jüngsten Einsatz gegen den FC Aarau Opfer eines brutalen Fouls. Nun droht ihm das Karriere-Aus. Warum der evangelische Christ trotzdem ganz gelassen ist, beschreibt Klaus Rösler. mehr »0

Kleine Kanzel

Zum Ewigkeitssonntag: Im dunklen Treppenhaus

„In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen“ – Gedanken von Pfarrer Peter Fischer zum Johannesevangelium 14,2. mehr »0

Videos

26. November: Württembergische Pietisten werfen Kirchentag Zensur vor - Kirche & Staat - Islam

25. November: Wie passt der Islam zu Deutschland? - Die Folgen einer Scheidung für Kinder - Marktwirtschaft & Glaube

24. November: Islamische Welt soll Religionsfreiheit achten - Gottes Gericht predigen - Glaube & Sport

21. November: Wie man „kriminelle Karrieren“ verringern kann - Wie sollen Christen Muslimen begegnen? - Ehe

20. November: Verständnis und Kritik an Rot-Rot-Grün - Protest: Muslimisches Freitagsgebet in Kathedrale - AEU

Thema des Tages

Messianische Juden

Württembergische Pietisten werfen Kirchentag Zensur vor

Scharfe Kritik am Deutschen Evangelischen Kirchentag haben württembergische Pietisten geübt. Sie wenden sich dagegen, dass er eine Mitwirkung von messianischen Juden im Programm des Stuttgarter Protestantentreffens vom 3. bis 7. Juni ablehnt. Der Evangelische Gemeinschaftsverband Württemberg „Die Apis“ und das Zentrum „Schönblick“ protestieren gegen die Entscheidung des Kirchentages. Dessen Verhalten sei „außerordentlich befremdlich, sehr besorgniserregend und im Blick auf an Jesus Christus glaubende Juden zutiefst beschämend“, erklärten der Vorsitzende des Gemeinschaftsverbandes, Pfarrer Steffen Kern, und „Schönblick“-Direktor Martin Scheuermann. … mehr »0

TV-Sendung „hart aber fair“

Diskussion: Wie passt der Islam zu Deutschland?

Deutschland und der Islam – wie passt das zusammen? Diese Frage diskutierten Christen, Muslime und eine Atheistin in der ARD-Sendung „Hart aber fair“. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, vertrat die Ansicht, liberale Muslime müssten sich nicht von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ distanzieren, weil sie ihm nie nahe gewesen seien. Er mache Katholiken auch nicht mehr für die Kreuzzüge verantwortlich. … mehr »13

Deutsche Evangelistenkonferenz

Verkündiger müssen auch Gottes Gericht predigen

Verkündiger sollten nicht nur über Gottes Liebe, sondern auch über sein Gericht predigen. Diese Ansicht vertritt der Vorsitzende der Deutschen Evangelistenkonferenz, Jörg Swoboda, in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Ihm zufolge kann man Jesus Christus nicht als Retter predigen, ohne zu sagen, wovor er rettet. Jeder Todesfall erinnere an den Sündenfall. Jesus Christus habe als Ziel, „die zu suchen und zu retten, die verloren sind“. … mehr »11

Verfassungsschutz

Rund 550 Deutsche kämpfen für islamistische Terrororganisation IS

Die Zahl der Deutschen, die sich dem Kampf der islamistischen Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) anschließen, nimmt zu. Rund 550 Männer und Frauen seien bisher von Deutschland nach Syrien oder in den Irak gereist, sagte der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, im Interview mit der „Welt am Sonntag“. Etwa 60 von ihnen seien an der Seite islamischer Extremisten getötet worden. … mehr »0

USA

Reform des Einwanderungsrechts spaltet Evangelikale

Auf ein geteiltes Echo unter Evangelikalen in den USA ist der Vorstoß von Präsident Barack Obama gestoßen, das Einwanderungsrecht zu reformieren. Obama hatte am 21. November ein umstrittenes Dekret zum Schutz von Millionen illegalen Einwanderern unterschrieben. Er bezog sich auch auf Stellen aus der Bibel, etwa einen Vers aus dem 3. Buch Mose: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.“ … mehr »0

Christliche Experten

Wie man „kriminelle Karrieren“ stoppen kann

Der in der ARD ausgestrahlte Fernsehfilm „Das Ende der Geduld“ ist auf große öffentliche Aufmerksamkeit gestoßen. Er beschreibt das Wirken der couragierten Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich 2010 das Leben nahm. Sie trat dafür ein, dass jugendliche Straftäter schnell die Konsequenzen ihrer Taten spüren. Wie beurteilen christliche Experten den Umgang mit straffälligen Jugendlichen? Tobias Merckle – Leiter des „Jugendstrafvollzugs in freien Formen“ – hält eine schnelle Reaktion auf Straftaten Jugendlicher für sehr wichtig. Sie müssten mit der Perspektive des Opfers konfrontiert werden. … mehr »3

Thüringen

Kirche zeigt Verständnis für Rot-Rot-Grün

In Thüringen wird die erste rot-rot-grüne Koalition in einem Bundesland unter Führung eines Ministerpräsidenten der Partei „Die Linke“ wahrscheinlicher. Linke, SPD und Grüne stellten am 20. November in Erfurt ihren Koalitionsvertrag vor. Während die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland Verständnis für ein solches Bündnis zeigt, kommt vor allem aus der CDU, aber auch aus Teilen der SPD Kritik. Die Landesbischöfin der mitteldeutschen Kirche, Ilse Junkermann, sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage, sie spüre, dass bei Opfern der SED-Diktatur alte Wunden aufbrächen und schmerzliche Erinnerungen hochkämen.  … mehr »5

Neue Dimension des Terrors?

Nach Anschlag auf Synagoge: Eskaliert die Gewalt in Israel?

Der Israelexperte des Christlichen Medienverbundes KEP, Johannes Gerloff, sieht in dem Terroranschlag auf eine Synagoge in Jerusalem keine neue Dimension der Gewalt. Zwei palästinensische Terroristen aus Ostjerusalem hatten am 18. November in der Kehilat Yaakov-Synagoge im westlichen Stadtteil Har Nof vier ultraorthodoxe Rabbiner beim Morgengebet mit Äxten und Messern ermordet. Zusätzlich waren die Täter mit Pistolen bewaffnet.  … mehr »0

Frei-/Kirchen
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vor der Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Foto: idea/Polzer

Landessynode

Weil: Staat und Kirche ziehen an einem Strang

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat das „entspannte, partnerschaftliche Verhältnis“ von Staat und Kirche in Deutschland und in seinem Bundesland gewürdigt. Beide zögen am gleichen Strang und in die gleiche Richtung, sagte er am 26. November vor der Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Es gebe große Schnittmengen zwischen der christlichen Botschaft und den Grundrechten, etwa die Freiheit und die unantastbare Würde des Menschen sowie das Engagement für das Gemeinwohl. … mehr »0

Pro und Kontra

Soll man Pfarrer nach Leistung bezahlen?

In vielen Berufen werden Mitarbeiter nach Leistung bezahlt. Sollte das auch bei Pfarrern so sein? Zwei kirchlich engagierte Experten nehmen dazu in Beiträgen für die Evangelische Nachrichtenagentur idea kontrovers Stellung. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer, Peter F. Barrenstein, bejaht die Frage. Gegensätzlicher Ansicht ist der Vorsitzende des Verbandes Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland, Pastor Andreas Kahn.  … mehr »0

Freikirchen

Kindern eine Lobby geben

Kinder in ihrer Persönlichkeit zu fördern, ist ein erster wirksamer Schritt, um sie vor Missbrauch zu schützen. Darin waren sich Teilnehmer eines Fachgesprächs der Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Stuttgart einig. VEF-Präsident Ansgar Hörsting sagte, die Förderung der Heranwachsenden sei den Freikirchen seit jeher ein besonderes Anliegen gewesen. … mehr »0

Bestattungen

Immer mehr Menschen sterben einsam

Immer mehr Menschen sterben einsam. Oft gibt es niemanden, der sich um die Beerdigung kümmert. Das berichtete das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ am 25. November. Eine wachsende Zahl von Kommunen müssen Verstorbene deswegen „von Amts wegen“ bestatten. Das bedeutet, dass die Behörden die Beerdigung organisieren und sie aus Steuergeldern finanziert werden muss. … mehr »0

Konferenz bibeltreuer Ausbildungsstätten

Evangelikale Theologenausbildung ist eine Erfolgsgeschichte

„Die evangelikale Theologenausbildung der letzten 50 Jahre ist eine bisher kaum wahrgenommene Erfolgsgeschichte.“ Diese Bilanz zog der Prorektor der Freien Theologischen Hochschule in Gießen, Stephan Holthaus, auf der Jubiläumskonferenz der Konferenz bibeltreuer Ausbildungsstätten. Sie beging vom 20. bis 22. November im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen ihr 50-jähriges Bestehen.  … mehr »0

England

Abkehr vom Sonntagsgottesdienst

Der traditionelle Gottesdienst am Sonntagmorgen wird in England immer unpopulärer. Besonders für Familien ist diese Zeit ungünstig. In einem Land, in dem die Läden und Supermärkte auch sonntags öffnen, sind viele Menschen zu sehr mit Einkaufen, handwerklichen Arbeiten im Haus und Freizeitaktivitäten der Kinder beschäftigt, um zur Kirche zu gehen. … mehr »1

Jugendpfarrer

Widersprüchliche Erfahrungen mit Ganztagsschulen

Die kirchliche Jugendarbeit macht widersprüchliche Erfahrungen mit Ganztagsschulen. Sie sei hochwillkommen, wenn ihre Angebote nichts kosteten und sich weltanschaulich neutral verhielten. Das berichtete der Leiter des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg, Pfarrer Gottfried Heinzmann, bei der Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Baden-Württemberg. … mehr »0

Bischof Hein

Das Pfarrstellennetz nicht weiter ausdünnen!

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, hat die Bedeutung des Sonntagsgottesdienstes herausgestellt. Damit erziele die Kirche die größte Öffentlichkeitswirkung, sagte er vor der Landessynode. … mehr »0

Neue Akademie

Denkfabrik unter der Leitung des Heiligen Geistes

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden hat auf dem Gelände seines Zentrums in Wustermark-Elstal bei Berlin eine neue Bildungsstätte gegründet: die Evangelisch-Freikirchliche Akademie Elstal. Sie soll die Bildungsangebote dieser größten deutschen Freikirche bündeln. Wie Öffentlichkeitsreferentin Julia Grundmann der Evangelischen Nachrichtenagentur idea am 25. November sagte, geht in der Akademie das bisherige Institut für Mitarbeiter- und Gemeindeentwicklung auf. … mehr »0

Bedford-Strohm

Die Kirche braucht neue Begeisterung für den Glauben

Der EKD-Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, möchte neue Begeisterung für den Glauben wecken. Das sei die entscheidende Herausforderung für die Zukunft der Kirche, sagte er am 24. November vor der in Regensburg tagenden Landessynode. Strukturveränderungen aufgrund zurückgehender Mitgliederzahlen und Finanzen seien nötig.  … mehr »0

Gesellschaft

Ferguson

US-Evangelikale bewerten Rassenunruhen unterschiedlich

US-Evangelikale bewerten die Rassenunruhen in der Kleinstadt Ferguson im Bundesstaat Missouri unterschiedlich. Seit der Entscheidung eines Gerichts am 24. November, keine Anklage gegen den weißen Polizisten Darren Wilson zu erheben, kommt die 21.000-Einwohner-Stadt nicht zur Ruhe. Schwarze Einwohner werfen Wilson vor, den 18-jährigen Afroamerikaner Michael Brown aus rassistischen Motiven mit mehreren Schüssen gezielt getötet zu haben. … mehr »0

Papst Franziskus

Europa wirkt müde und alt

Papst Franziskus hat die europäischen Politiker aufgefordert, gemeinsam ein Europa zu bauen, das sich nicht um die Wirtschaft dreht, sondern „die Heiligkeit der menschlichen Person“ in den Mittelpunkt stellt. Das Oberhaupt sprach am 25. November in Straßburg vor dem Parlament der Europäischen Union (EU) und dem Europarat. Wie der Papst vor dem EU-Parlament sagte, könne man heute von Europa einen Gesamteindruck von Müdigkeit und Alterung gewinnen.  … mehr »1

US-Evangelikale

Naturkatastrophen sind Zeichen der Endzeit

Weiße Evangelikale in den USA schreiben Naturkatastrophen eher der Endzeit als dem Klimawandel zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Public Religion Research Institutes. Demnach glauben 77 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe, dass Naturkatastrophen ein Zeichen der herannahenden Apokalypse sind, während sie 49 Prozent für eine Folge der Erderwärmung halten.  … mehr »0

Preis

„Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte“ ausgezeichnet

Das „Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte“ hat den Russlanddeutschen Kulturpreis 2014 des Landes Baden-Württemberg erhalten. Die Jury begründete dies damit, dass das 1996 aus einer privaten Initiative hervorgegangene Museum am besten dem entspricht, was der Preis auszeichnen soll: Engagement bei der Vermittlung sowie Verbreitung und Förderung russlanddeutscher Kultur und Identität.  … mehr »0

Stiftung für Christliche Wertebildung

Für christlich geprägte Kindergärten und Schulen

Deutschland braucht mehr christlich geprägte Kindergärten und Schulen. Dieser Überzeugung ist der Unternehmer und Stifter Friedhelm Loh. Er sprach bei der Vorstellung der „Stiftung für Christliche Wertebildung“ am 24. November in Berlin. Sie hat das Ziel, in ganz Deutschland die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern, so dass der christliche Glaube verständlich und lebensorientiert weitergegeben wird. Gefördert werden Projekte in Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Weiterbildung. … mehr »1

Umfrage

Nach der Scheidung ihrer Eltern: Kinder versagen in der Schule

Die Scheidung ihrer Eltern hat für zwei Drittel aller Kinder in England und Wales schwerwiegende Folgen für den Schulabschluss. Bei der Mittleren Reife erzielen sie meist schlechtere Noten als erwartet. Das hat Folgen für ihr weiteres Berufsleben, ergab eine Umfrage der Organisation „Resolution“, in der 6.500 Familienanwälte zusammengeschlossen sind.  … mehr »1

Niedersachsen

Protest gegen Sexualisierung von Kindern

„Ehe und Familie vor! – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“ – unter diesem Motto haben über 1.200 Personen am 22. November in Hannover demonstriert. Sie protestierten gegen einen Entschließungsantrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Niedersachsen. Die rot-grüne Landesregierung will, dass künftig Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität im Schulunterricht verbindlich und fächerübergreifend behandelt wird.  … mehr »8

Neues Missionswerk Compass

Gott vertrauen auch im Umgang mit Geld

Ausschließlich mit Geld- und Finanzfragen befasst sich ein neues Missionswerk: Compass. Es wurde von dem früheren Leiter des Missionswerks Campus für Christus, Duane Conrad (64), gegründet. Wie er mitteilt, ist es das Ziel des Werks, Menschen im biblischen Umgang mit Geld zu schulen. Über 80 Mitarbeiter stünden als Referenten in ganz Deutschland zur Verfügung. … mehr »0

Kritik an Christentum & Islam

Ehemaliger US-Präsident gegen Diskriminierung von Frauen

Scharfe Kritik an der Diskriminierung von Frauen hat der frühere US-Präsident Jimmy Carter geübt. Bei einem Auftritt an der „Harvard Divinity School“ bezeichnete der 90-Jährige Armut und den Missbrauch von Frauen und Mädchen als „die schwerwiegendste globale Herausforderung“. Einen Hauptgrund für diesen Missstand sieht Carter in der falschen Auslegung religiöser Texte – sowohl im Christentum als auch im Islam. … mehr »6

Kulturwissenschaftler

Homosexualität bald so belanglos wie die Augenfarbe eines Menschen?

Homosexualität könnte moralisch bald so belanglos sein wie die Augenfarbe eines Menschen. Das hält der Leiter des Forschungsbereichs Interkultur am Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) in Essen, Volker Heins, für möglich. Im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ sagte er, während Homosexuelle etwa in Russland oder der arabischen Welt nach wie vor diskriminiert würden, gebe es in Deutschland und anderen europäischen Ländern „eine regelrechte Akzeptanzexplosion“. … mehr »2

Politik
Der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) auf dem Krelinger Bauerntag. Foto: PR/Henry Wilker

Ex-Ministerpräsident McAllister

Die Politik verunsichert Landwirte in Niedersachsen

Der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) fordert von der rot-grünen Landesregierung verlässliche Rahmenbedingungen für Landwirte. Das derzeit zu beobachtende Misstrauen der Politik gegenüber ihnen sei nicht gerechtfertigt, sagte der 43-jährige Europaabgeordnete beim Krelinger Bauerntag. Viele Landwirte gingen zum Beispiel bei der Tierhaltung bereits über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. … mehr »0

Berlin

Streit zwischen „Die Linke“ und christlichem Jugendwerk

Zwischen der Partei „Die Linke“ und dem in Berlin und Brandenburg tätigen christlichen Jugendwerk „Zukunft für Dich“ ist ein Streit entbrannt. Der Ortsverband Berlin-Oberschöneweide hat auf Plakaten unter der Überschrift „Christliche Kinder- und Jugendarbeit oder Werbung für eine Sekte?“ am 2. Dezember zu einer Vorführung der ARD-Dokumentation „Mission unter falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland“ eingeladen.  … mehr »1

Tagung für Kommunalpolitiker

Politiker bittet Christen: Mehr auf Migranten zugehen

Christen sollten Asylbewerbern und Bürgern ausländischer Herkunft mit mehr Offenheit begegnen. Das sagte der Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich bei einer Veranstaltung zum Thema „Migration und Integration – aktuelle Herausforderungen für Christen“ im sächsischen Hohenstein-Ernstthal. Dazu eingeladen hatte der Arbeitskreis Kommunalpolitik innerhalb des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen – ein überparteilicher und offener Arbeitskreis für Christen in der Kommunalpolitik. … mehr »1

Zehn-Punkte-Programm

Abtreibung – die größte Katastrophe der Menschheit

Die Tötung ungeborener Kinder ist die größte Katastrophe der Menschheit. Davon ist der Vorsitzende des Treffens Christlicher Lebensrecht-Gruppen, Hartmut Steeb, überzeugt. Jedes Jahr würden in aller Welt laut der Weltgesundheitsorganisation über 40 Millionen Kinder im Mutterleib getötet. Er legte ein Zehn-Punkte-Programm für den Lebensschutz vor. Es mahnt unter anderem Änderungen in der Familienpolitik an. … mehr »1

Jens Spahn

CDU-Politiker: „Burka geht gar nicht“

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, hat ein Burkaverbot für Deutschland gefordert. Er könne nicht akzeptieren, dass Frauen sich nur komplett verhüllt im öffentlichen Raum bewegen dürfen. „Burka geht gar nicht“, so Spahn in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. In Deutschland gebe es eine „falsch verstandene Liberalität“. … mehr »6

Diakonie Deutschland

Debatte um Sterbehilfe: „Keinen Tod auf Rezept!“

Im Vorfeld der Diskussion über Sterbehilfe am 13. November im Deutschen Bundestag haben christliche Verbände und Kirchenleiter Stellung bezogen. Das Parlament will im kommenden Jahr eine gesetzliche Neuregelung für die Beihilfe zur Selbsttötung für schwerstkranke Patienten verabschieden. … mehr »2

SPD-Empfang während der EKD-Synode

Die Wärme einer Gemeinde kann kein soziales Netzwerk bieten

Die Wärme, die eine Kirchengemeinde bietet, findet man in keinem sozialen Netzwerk. Davon ist Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) überzeugt. Er sprach am 11. November bei einem Empfang der SPD-Bundestagsfraktion während der EKD-Synode in Dresden. Maas zufolge wird menschliche Nähe noch wichtiger in Zeiten, in denen sich vieles in der virtuellen Welt abspiele. … mehr »0

Appell an Bundesregierung

EKD-Synode warnt vor zunehmendem Rechtsextremismus

Die EKD-Synode hat vor zunehmendem Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gewarnt. Auf ihrer Tagung in Dresden hat sie am 11. November einen Beschluss verabschiedet, in dem angeregt wird, dass der Bundestag die Mittel für das Programm „Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ erheblich aufstockt. … mehr »1

Hamburg

Umstrittenes Sexualaufklärungsbuch zurückgezogen

Die Hamburger Schulbehörde hat ein Handbuch zum Sexualkundeunterricht zurückgezogen – vorläufig zumindest. Gegen die Handreichung „Sexualpädagogik der Vielfalt“ der Kasseler Soziologin Prof. Elisabeth Tuider hatte es Kritik aus Politik und Gesellschaft gegeben. … mehr »0

Proteste von Christen

Widerstand gegen Abtreibungsklinik in Stuttgart

In Stuttgart formiert sich Widerstand gegen eine neue Abtreibungsklinik. Sie wird von dem Arzt Friedrich Stapf eingerichtet, der nach eigenen Angaben in seiner bisherigen Praxis jährlich mehr als 2.000 Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Sein bisheriger Mietvertrag endet Anfang Januar. … mehr »3

Menschenrechte
Pastor Saeed Abedini mit seiner Familie. Foto: PR

US-Evangelikale

Kein Iran-Abkommen ohne Freilassung von Pastor Abedini

Die US-Regierung soll ein Abkommen im Atomstreit mit dem Iran mit der Forderung verknüpfen, Pastor Saeed Abedini freizulassen. Dazu drängt die evangelikale Organisation „Amerikanisches Zentrum für Recht und Gerechtigkeit“ seit Monaten die US-Regierung. Die Ankündigung von Außenminister John Kerry vom 24. November, die Verhandlungen mit dem Land im Streit um dessen Atomprogramm noch bis Anfang Juli 2015 weiterzuführen, bewertet die Organisation daher als Erfolg. … mehr »0

Irakischer Patriarch

Muslime sollen sich von IS-Ideologie distanzieren

Der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako hat die Muslime des Nahen Ostens aufgefordert, sich von der Ideologie der Terrororganisation „Islamischer Staat“ zu distanzieren. Nur durch eine „drastische Einstellungsänderung“ könne die „beispiellose historische Krise“ in der Region gelöst werden, sagte Sako auf der Anti-Gewalt-Konferenz des König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog. … mehr »0

Volker Kauder

Islamische Welt soll Religionsfreiheit achten

Viele Konflikte gäbe es nicht, wenn die gesamte islamische Welt die Religionsfreiheit uneingeschränkt achten würde. Das schreibt der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, im Nachrichtenmagazin „Focus“. Die traurige Wahrheit sei aber: „In Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist oder die Gesellschaft zumindest prägt, werden die Angehörigen anderer Religionen vielfach bedrängt oder gar verfolgt.“ … mehr »2

Kenia

28 Tote bei Überfall auf einen Bus

Im ostafrikanischen Kenia sind am 22. November bei einem Überfall auf einen Bus 28 Menschen getötet worden. Bei den Angreifern handelte es sich nach Angaben der Polizei um Mitglieder der mit dem islamistischen Terrornetzwerk El Kaida verbündeten Miliz El Shabab (Die Jugend). … mehr »2

Christliches Hilfswerk

Auch im Westen brauchen Christen Zufluchtsorte

Christen brauchen nicht nur im Mittleren Osten Zufluchtsorte, die sie vor Verfolgung schützen – auch in Westeuropa ist dies für Konvertiten vom Islam nötig. Sie werden oft von ihren Familien bis aufs Blut verfolgt, weil das Religionsgesetz, die Scharia, den sogenannten Abfall vom Islam mit dem Tode bedroht. Das Hilfswerk „Christian Concern“ in London hat nach eigenen Angaben „Tausende“ ehemalige Muslime in sicheren Häusern untergebracht. … mehr »1

IS-Terror

„Vereint gegen Gewalt im Namen der Religion“

Gemeinsam haben christliche, muslimische und andere Religionsführer aus dem Mittleren Osten Gewalt im Namen der Religion verurteilt. Vor dem Hintergrund der Gräueltaten der Terrororganisation „Islamischer Staat“ rufen sie zum Schutz der religiösen und kulturellen Vielfalt im Irak und in Syrien auf. … mehr »1

Nigeria

Tausende fliehen vor Kämpfen mit Boko Haram

Im Norden Nigerias toben heftige Kämpfe zwischen der radikal-islamischen Terrorgruppe Boko Haram und den Streitkräften. Diese haben mehrere Städte zurückerobern können, die von den Terroristen eingenommen worden waren. Leidtragende der Kampfhandlungen ist die Zivilbevölkerung. Tausende sind vor Boko Haram geflohen. … mehr »1

Kommunismus

Kommt Nordkoreas Diktator vor Gericht?

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag soll sich mit der Ahndung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Nordkorea befassen. Das schlagen die Europäische Union und Japan mit Unterstützung von 48 Staaten dem Menschenrechtsausschuss der UN vor. Die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt die Initiative. Christen litten am meisten unter der kommunistischen Diktatur, so Asienreferent Ulrich Delius. … mehr »0

Stuttgart

Linke stören Protest gegen Abtreibungsklinik

Zu einer Demonstration gegen eine neue Abtreibungsklinik in Stuttgart versammelten sich am 14. November rund 100 Christen vor dem Rathaus der Landeshauptstadt. Etwa 50 Polizisten schützten sie vor zwei Dutzend linksgerichteten Gegendemonstranten, darunter das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und die Grüne Jugend. Sie störten die Veranstaltung mit Trillerpfeifen und Sprechchören wie „Kein Recht auf rechte Propaganda“ und bedrängten einige Teilnehmer auch körperlich. … mehr »1

Indonesien

Islamische Terroristen bedrohen Christen

In Indonesien verstärken islamische Extremisten ihre Angriffe auf Christen. Sie drohen, Kirchen zu zerstören, wenn dort weiter Gottesdienste abgehalten werden. Ihr Vorbild sind Terrororganisationen wie der „Islamische Staat“ in Syrien und dem Irak sowie „Boko Haram“ in Westafrika. Diese richten dort sogenannte „Kalifate“ ein, in denen sie das Religionsgesetz, die Scharia, mit brutaler Härte durchsetzen. … mehr »4

Glaube
Die Leitende Schwester Dora Schwarzbeck. Foto: LZA

Kommunität Adelshofen

Christen sollen „brennend im Geist“ sein

Zum „Gottesdienst im Alltag“ haben Redner die rund 600 Besucher des Jahresfestes der evangelischen Kommunität Adelshofen aufgerufen. „Seid brennend im Geist, indem ihr das lebendige, beständige Feuer der Liebe Gottes zu den Menschen tragt und ihnen das Evangelium nahebringt“, sagte die Leitende Schwester Dora Schwarzbeck. … mehr »0

CJD-Jugendforum

Wer ist die Nummer Eins im Leben?

Wer ist meine Nummer Eins im Leben und was macht mich und andere einzigartig? Um diese Fragen ging es beim 11. Jugendforum des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD) in Gera. Zu dem Treffen unter dem Thema „Eins“ versammelten sich vom 21. bis 23. November rund 300 Jugendlichen aus ganz Deutschland. … mehr »0

Evangelische Allianz

Allianzgebetswoche 2015 beschäftigt sich mit dem Vaterunser

Die Evangelische Allianz lädt vom 11. bis 18. Januar zur 169. Internationalen Gebetswoche ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen wird das „wohl bekannteste Gebet der Welt“ stehen, teilte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, mit.  … mehr »0

SRS-Kongress „ARENA“

Missionarische Chancen im Sport nutzen

Sport spielt für immer mehr Menschen eine große Rolle. Für Christen ist das eine Chance, mit Menschen ins Gespräch kommen, die Antworten auf ihre Sinnfragen suchen, aber keine Kirche besuchen würden. Das betonten Referenten beim Kongress „ARENA“ in Altenkirchen. Daran beteiligen sich noch bis 23. November rund 350 Interessierte. … mehr »1

Sächsischer Religionslehrertag

Der Religionsunterricht erzieht nicht zum Glauben, aber...

Der schulische Religionsunterricht erzieht nicht zum christlichen Glauben, aber er vermittelt Grundlagen, ohne die dieser nicht zu verstehen ist. Das sagte der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl, am 21. November beim zwölften Sächsischen Religionslehrertag in Leipzig. „Den Glauben an den Vater Jesu Christi gibt es nicht ohne das Wissen um die Schöpfung, die Geschichte des Volkes Israel oder die Offenbarung Gottes durch den Menschensohn“, erklärte Bohl. … mehr »0

Seminare

Seit 25 Jahren „Tour durch die Bibel“

Seit 25 Jahren lädt der evangelisch-methodistische Pastor Thomas Brinkmann mehrmals jährlich zu einer „Tour durch die Bibel“ ein. Die vor fast 50 Jahren in den USA entwickelte Seminarform, bei der in sechs Stunden biblische Zusammenhänge auf spielerische Art vermittelt werden, wurde 1989 von Brinkmann in Deutschland eingeführt. … mehr »0

Islam-Wissenschaftler

Westlicher Lebensstil spielt Islamisten in die Hände

Die Kälte und geistliche Leere der westlichen Gesellschaft spielt islamischen Extremisten bei der Ausbreitung ihrer religiösen Vorstellungen in die Hände. Der Islam sei für viele suchende Menschen „ein Hort der Geborgenheit in einer Zeit des Materialismus und Individualismus“, sagte der Bonner Islamwissenschaftler Carsten Polanz auf einem Islam-Kongress im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen. … mehr »4

Lateinamerika

Abwanderung vom Katholizismus hält an

In Lateinamerika hält die Abwanderung von der römisch-katholischen Kirche zum Protestantismus an. Auch die Popularität des aus Argentinien stammenden Papstes hat daran bisher nichts ändern können. Das geht aus einer Untersuchung des Forschungsinstituts Pew in 18 Ländern hervor.  … mehr »2

„Mission unter richtiger Flagge“

Wenn Christen mit zweierlei Maß messen

Viele Christen messen mit zweierlei Maß. Das kritisierte der Leipziger Studentenpfarrer Frank Martin am 14. November in einer Sendung des Deutschen Christlichen Fernsehens (dcf) zum Thema „Mission unter richtiger Flagge“ in Leipzig. Der Titel bezieht sich auf eine ARD-Sendung mit dem Titel „Mission unter falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland“, der Anfang August ausgestrahlt wurde. … mehr »10

VisioM

„Aktion Neuanschluss“: Mit Christen über Gott reden

Ein neues Evangelisationskonzept – „Aktion Neuanschluss“ – hat in der mittelhessischen Universitätsstadt Gießen seine Generalprobe erfolgreich bestanden. Das teilte das dortige Missionswerk „VisioM“ der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mit. Ziel ist es, mit Passanten ins Gespräch über den christlichen Glauben zu kommen. … mehr »0

Medien
Schauspielerin Veronica Ferres im ZDF-Film „Lena Fauch – Vergebung oder Rache“. Foto: ZDF/Barbara Bauriedl

Veronica Ferres

Einem Täter zu vergeben, ist wichtiger als seine Verurteilung

Einem Täter zu vergeben, ist wichtiger als dessen Verurteilung. Das sagte die Schauspielerin Veronica Ferres bei einer Podiumsdiskussion am 25. November in Berlin. Anlass war die Vorstellung des ZDF-Fernsehfilms „Lena Fauch – Vergebung oder Rache“. Er wird am 1. Dezember um 20.15 Uhr gesendet. Darin spielt Ferres eine evangelische Polizeiseelsorgerin, die einem Ehepaar nach der Vergewaltigung und Ermordung ihrer Tochter bei dem Gerichtsverfahren beisteht.  … mehr »0

Chinesischer Schriftsteller

Maos Kulturrevolution ließ das Christentum aufblühen

In China hat die maoistische Kulturrevolution, die von 1966 bis 1976 jegliche Religion mit brutalsten Mitteln ausmerzen wollte, das Christentum erst zum Erblühen gebracht. Davon ist der chinesische Schriftsteller, Dichter und Musiker Liao Yiwu überzeugt, der im Exil in Berlin lebt. Der 56-jährige Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels hat Interviews mit verfolgten chinesischen Christen in seinem Buch „Gott ist rot“ zusammengefasst. … mehr »0

„Hochzeit auf den ersten Blick“

Theologe schilt Dreyer wegen Mitwirkung in Kuppelshow

Scharfe Kritik an der Mitwirkung des freikirchlichen Theologen Martin Dreyer an der Sat.1-Kuppelshow „Hochzeit auf den ersten Blick“ hat sein katholischer Kollege Johannes Hartl geübt. Dieser leitet das „Gebetshaus“ in Augsburg, in dem ohne Unterbrechung rund um die Uhr gebetet wird. In der Sendung werden Partner verheiratet, die sich zuvor noch nie gesehen haben; sie sollen nach der Hochzeit zueinander finden. … mehr »13

Wirtschaftsverlag

Predigtpreis für einen Poeten und einen Pfarrer

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG hat am 19. November den ökumenischen Deutschen Predigtpreis verliehen. Der niederländische Theologe, Liederdichter und Poet Huub Oosterhuis erhielt die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Für die „beste Predigt“ wurde der evangelische Pfarrer Andreas Brummer geehrt. Er hatte darin zum Thema „Ein Mann will nach unten“ gesprochen. Beim Festakt zur Preisverleihung in der Bonner Schlosskirche sagte der evangelische Theologieprofessor Reinhard Schmidt-Rost, dass man das Evangelium nur selten so sensibel höre wie in Brummers Predigt. … mehr »0

Amazon

Gefragter Bibelvers: „Sorgt euch um nichts...“

Der Rat, seine Sorgen vor Gott zu bringen, um so inneren Frieden zu erfahren, stößt bei Bücherlesern auf starke Resonanz. Der populärste Bibelvers unter den Kunden des größten Internet-Versandhändlers Amazon steht im Philipperbrief (4,6-7). … mehr »0

Trauerfall

Chef des Kasseler Sonntagsblattes Rolf Schwarz gestorben

Der Chefredakteur und Herausgeber des Kasseler Sonntagsblattes, Rolf Schwarz, ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Er erlag am 11. November während eines Urlaubs auf den Kanaren einem Herzleiden. Schwarz war zudem Seniorchef des Verlags Thiele und Schwarz. Der kurhessen-waldeckische Bischof Martin Hein würdigte Schwarz als Christen, der in der Landeskirche tiefe Spuren hinterlassen habe, „die noch lange sichtbar sein werden“. Die Zusammenarbeit mit ihm sei immer fruchtbar gewesen.  … mehr »0

Ehe ist kein Stoff für Fernsehspaß

Käßmann kritisiert TV-Kuppelshow scharf

Scharfe Kritik an der Verkuppelungsshow „Hochzeit auf den ersten Blick“ des Fernsehsenders Sat.1 übt die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. „In einer Zeit, in der die Ehe zur TV-Show wird, möchte ich für Ernsthaftigkeit plädieren, auch wenn manche mich als Spaßverderberin hinstellen werden“, schreibt die Botschafterin der EKD für das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017 in der Zeitung „Bild am Sonntag“. … mehr »3

Ewigkeitssonntag

Trauern im Internet

Nicht nur in Kirchen und auf Friedhöfen können Trauernde am Ewigkeitssonntag (23. November) ihrer Verstorbenen gedenken, sondern auch im Internet. Zum sechsten Mal seit 2009 findet auf www.trauernetz.de am Ewigkeitssonntag um 18 Uhr eine Chatandacht statt. … mehr »0

EKD-Synode

Internetportal evangelisch.de wird überarbeitet

Das Internetportal evangelisch.de soll grundlegend überarbeitet werden. Das hat der Direktor des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik, Jörg Bollmann, in seinem Bericht für die EKD-Synode in Dresden angekündigt. Eine Unternehmensberatung habe festgestellt, dass evangelisch.de eine präzise Ziel- und Zielgruppendefinition fehle.  … mehr »0

EKD-Synode

EKD will das Evangelium stärker über digitale Medien verkünden

Die evangelische Kirche möchte digitale Medien noch stärker nutzen, um die christliche Botschaft zu verkünden. Eine entsprechende „Kundgebung“ hat die EKD-Synode am 12. November in Dresden einmütig bei zwei Enthaltungen verabschiedet. Das Papier unter dem Titel „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ wurde von einem Ausschuss unter Vorsitz von Landessuperintendent Detlef Klahr erarbeitet.  … mehr »0