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Kommentar
02. Oktober 2015

Die neue „Hoffnung für alle“ ist da

Das 500-jährige Reformationsjubiläum ist nur noch zwei Jahre entfernt – das macht sich auch bei den Bibelübersetzungen bemerkbar. 2016 erscheint die neue Lutherübersetzung. Und schon jetzt kommt die „Hoffnung für alle“ in einer überarbeiteten Fassung auf den Markt. Sie ist mit 1,3 Millionen verkauften Exemplaren eine der beliebtesten Übersetzungen. Dominik Klenk, Geschäftsführer des Fontis Brunnen Verlages Basel, erklärt, was dahintersteckt.

„Christus ist die Sprache der Ewigkeit, übersetzt in die Worte der Zeit“, sagte der amerikanische Bürgerrechtler und Baptistenpastor Martin Luther King (1929–1968). Doch dieses Übersetzen ist keine einfache Kunst. Das wusste bereits der Reformator Martin Luther (1483–1546). Er nannte die Übersetzung des Neuen Testaments „eine Last, die über meine Kräfte ist“. Und in der Tat, übersetzen heißt entscheiden: Will man eine möglichst wortgetreue Textwiedergabe alter Texte, geht das meist nur auf Kosten der Verständlichkeit. Steht die Verständlichkeit im Mittelpunkt, entfernen sich die Übersetzungen im Zweifelsfall ein wenig mehr vom Originaltext.

Die Verstän...

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