Frei-/Kirchen, Kommentar
Christsein in der Minderheit
Die Krise der Kirchen ist längst nicht mehr nur Thema von Synoden und Leitungsgremien. Sie wird vor Ort sichtbar: Pfarrstellen verschwinden, Gottesdienste fallen aus, Gemeindehäuser und Kirchen stehen zur Disposition. Mitgliederzahlen, Finanzen und pastorales Personal sinken in hohem Tempo, während die Gesellschaft immer konfessionsloser wird. Mit dem Verlust vertrauter Orte des Glaubens verändert sich auch die Stellung des Christentums grundlegend. In einer zweiteiligen Analyse zeichnet Prof. Volker Gäckle im ersten Teil die historische Tiefe dieses dramatischen Umbruchs nach. Der zweite Teil fragt, was Christen lernen müssen, wenn sie in einer säkular geprägten Gesellschaft zur Minderheit werden.
Lesezeit: 10 min
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