Gesellschaft
Mehrheit begrüßt Trumps Einsatz für verfolgte Christen
12.11.2025

Die relative Mehrheit der Deutschen (43 Prozent) findet es gut, dass US-Präsident Donald Trump sich für verfolgte Christen weltweit einsetzen will. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.
Hintergrund: Trump hatte auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ erklärt, die USA seien „bereit, willens und fähig, die großartige christliche Bevölkerung der Welt zu schützen“. Jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) findet das nicht gut. 28 Prozent wissen nicht, was sie davon halten sollen, acht Prozent machten keine Angabe.
Männer begrüßen die Ankündigung des US-Präsidenten häufiger als Frauen (49 Prozent gegenüber 38 Prozent). Westdeutsche tun es etwas häufiger als Ostdeutsche (44 Prozent gegenüber 41 Prozent). Unter den Kirchenmitgliedern ist die Zustimmung bei den Freikirchlern am größten (68 Prozent), gefolgt von den landeskirchlichen Protestanten (52 Prozent) und den Katholiken (48 Prozent). Bei Muslimen (37 Prozent) und Konfessionslosen (36 Prozent) begrüßt jeweils eine relative Mehrheit Trumps Ankündigung.
Unter den Anhängern der politischen Parteien tun es die Sympathisanten der AfD mit 63 Prozent am häufigsten, gefolgt von den Parteigängern der CDU/CSU (51 Prozent), der SPD (48 Prozent), der Grünen (31 Prozent) und der Linken (29 Prozent).

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