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Kirche: Christliche Gemeinschaft ist auch digital möglich

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Die 36-seitige Publikation trägt den Titel „Kirche digital: Praktisch-theologische und anthropologische Perspektiven“. Grafik: ekkw.de
Die 36-seitige Publikation trägt den Titel „Kirche digital: Praktisch-theologische und anthropologische Perspektiven“. Grafik: ekkw.de

Kassel (IDEA) – Christliche Gemeinschaft ist digital und analog möglich. Dieses Fazit ziehen die Autoren einer Broschüre, die die Theologische Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) veröffentlicht hat.

Die 36-seitige Publikation trägt den Titel „Kirche digital: Praktisch-theologische und anthropologische Perspektiven“. Darin werden die zweijährigen Erfahrungen mit kirchlichen Digitalisierungsangeboten während der Corona-Pandemie aufgegriffen. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass Kirchengemeinden auch jenseits der Pandemie Online-Gottesdienste anbieten und dabei das Abendmahl feiern sollten. Dazu schreibt die Bischöfin der Kirche, Beate Hofmann (Kassel), im „Geleitwort“: „Wir haben als Kirche Erfahrungen mit neuen Formen von Gemeinschaft gemacht, die wir nicht mehr aufgeben wollen, die aber im Blick auf ihre Chancen und ihre Herausforderungen wohl bedacht und auf ihre Gestaltung im christlichen Sinn hin überprüft sein wollen.“

Die Texte behandelten Grundfragen von Freiheit, Endlichkeit und Verantwortung angesichts der digitalen und technologischen Herausforderungen.

Kostenlos erhältlich

Nach Angaben der EKKW richtet sich die Broschüre an theologisch oder philosophisch Interessierte in Kirchenvorständen, Mitarbeiterkreisen und Pfarrkonferenzen. Die Broschüre kann kostenlos auf der Internetseite der EKKW heruntergeladen werden. In der Theologischen Kammer sind 22 Theologen vertreten. Vorsitzende ist Insa Rohrschneider (Kassel) vom Religionspädagogischen Institut, das gemeinsam von der EKKW mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) betrieben wird.

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