Frei-/Kirchen
England: Pfarrerin findet Goldschatz unter Kirchenaltar
Der Fund kommt zur rechten Zeit. Der dringend sanierungsbedürftigen Kirche stand die Schließung bevor.
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Unter dem Altar der anglikanischen St. Wilfrids Church im englischen Melling (bei Lancaster) ist am Karfreitag ein Goldschatz gefunden worden. Wie die Onlinezeitung Christian Post (Washington) berichtet, machte den Fund die Pfarrerin der Kirchengemeinde, Jane Lee. „Als wir das Altartuch abnahmen, befand sich darunter der Gebetsschemel für Trauungen, und ich bemerkte, dass darunter eine Plastiktüte hervorschaute“, sagte Lee.
Insgesamt seien neun Goldmünzen gefunden worden, welche 1999 von der Royal Mint („Königliche Münzanstalt“) geprägt worden seien. Den Angaben Lees zufolge konnten die Münzen für insgesamt 30.000 £ (umgerechnet circa 35.000 €) verkauft werden. Sie seien zusammen mit einer kurzen Notiz hinterlassen worden, die auf Papier der Heilsarmee geschrieben worden sei. Der Unterzeichner habe sich als „James, Diener des lebendigen Gottes“ bezeichnet und die Münzen als Spende deklariert.
Die Spende kommt zu einem passenden Zeitpunkt: Aufgrund von Reparaturkosten in Höhe von 750.000 £ (umgerechnet circa 878.000 €) habe die Kirche kurz vor der Schließung gestanden. Die 30.000 £ als Erlös des Verkaufs dienten nun als Startkapital, um weitere finanzielle Zuschüsse zur Reparatur der Kirche zu erhalten.