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Deutscher freikirchlicher Theologe Heinrich Derksen sprach vor Millionen in Südkorea

30.10.2024

Heinrich Derksen (links) mit dem Übersetzer in Seoul. Screenshot: YouTube/Emily You
Heinrich Derksen (links) mit dem Übersetzer in Seoul. Screenshot: YouTube/Emily You

Der Direktor der evangelikalen Ausbildungsstätte Bibelseminar Bonn (BSB/Bornheim), Heinrich Derksen, hat am 27. Oktober in Südkorea bei einer Veranstaltung mit rund zwei Millionen Teilnehmern gesprochen. An dem Freiluftgottesdienst zum Sonntag vor dem Reformationstag nahmen nach Angaben der Veranstalter rund 1,1 Million Besucher vor Ort in der Hauptstadt Seoul teil. Etwa ebenso viele Menschen verfolgten ihn im Internet.

Mehrere protestantische Kirchen des Landes hatten gemeinsam dazu eingeladen. Sie protestierten damit auch gegen ein geplantes Antidiskriminierungsgesetz, das homosexuelle Partnerschaften mit traditionellen Ehen gleichstellen soll. Derksen sagte in einem Grußwort, die Geschichte lehre, dass alle großen Zivilisationen fallen, wenn sie ihre moralischen Werte aufgeben.

Südkorea dürfe nicht den Fehler machen, dem Trend aus Europa zu folgen. Dort habe das „Gericht Gottes“ schon begonnen und der Kontinent sei mit einer besorgniserregenden Realität konfrontiert. Sie sei die Folge davon, dass das Wissen um die Bedeutung der Sünde verloren gegangen sei. So werde das Töten von ungeborenen Kindern im Mutterleib als „Recht der Frauen“ bezeichnet und Homosexualität als „Vielfalt und Freiheit“ gefeiert. Die Kirchen täten nichts dagegen. Deswegen seien sie leer und leblos.

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Es sei aber ein Zeichen der Hoffnung, dass die Kirchen Koreas zusammengekommen seien, um zu beten. „Ich hoffe, dass die Flamme des Gebets auch auf Europa übergreift.“ Derksen rief die Zuhörer außerdem auf, für die Wiedervereinigung ihres Landes zu beten. Auch in Deutschland habe das Gebet von Christen zu einer Wiedervereinigung ohne Blutvergießen geführt.

Das Bibelseminar Bonn ist eng verbunden mit dem Netzwerk „Forum evangelischer Freikirchen“, dem über 100 russlanddeutsche Gemeinden mit insgesamt rund 25.000 Mitgliedern angehören. Es arbeitet auf Grundlage der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz in Deutschland und gehört zur Konferenz bibeltreuer Ausbildungsstätten.

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