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Künftiger AMD-Generalsekretär: Pioniergeist fördern

Lesezeit: 2 min

Andreas Schlamm wird neuer Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste. Foto: Diakonie Deutschland
Andreas Schlamm wird neuer Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste. Foto: Diakonie Deutschland

Berlin (idea) – Der Berliner Diakon und Religionspädagoge Andreas Schlamm wird neuer Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD). Zugleich wird er ab 1. April Referent für Missionarische Kirchenentwicklung in der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) sein. Das teilten der Kuratoriumsvorsitzende von midi, Michael Diener (Kassel), midi-Direktor Klaus Douglass (Berlin) und die stellvertretende AMD-Vorsitzende, Direktorin Annegret Puttkammer (Neukirchen-Vluyn), mit.

Die Delegiertenversammlung der AMD und das Kuratorium von midi hätten sich einvernehmlich für den 53-jährigen als Nachfolger von Generalsekretär Hans-Hermann Pompe (65) entschieden, der im März in den Ruhestand geht. Pompe ist seit Mai 2019 AMD-Generalsekretär und midi-Referent für Mission und Kirchenentwicklung. Zuvor war er zehn Jahre Leiter des EKD-Zentrums „Mission in der Region“, das Ende 2018 seine Arbeit einstellte.

Elf Jahre Referent bei der AMD

Schlamm arbeitete von 2002 bis 2013 als Referent für Missionarische Projekte und Evangelisation in der AMD. Er koordinierte dort ab 2008 das EKD-Reformprojekt „Erwachsen glauben“. Danach wurde er Leitender Mitarbeiter für Bildung bei der Berliner Stadtmission. 2019 wechselte er ins Organisationsteam des EKD-Zukunftsforums im EKD-Kirchenamt. Ehrenamtlich engagiert sich Schlamm im Vorstand der Stiftungen „Brücke zum Leben“ und „Jona“, die sich für Kinder und Jugendliche am Rand der Gesellschaft einsetzen.

Anlässlich seiner digital durchgeführten Wahl durch die AMD-Delegiertenversammlung sagte er: „Als AMD-Generalsekretär möchte ich den Pioniergeist in der Kirche fördern, Kirchen- und Quartiersentwicklung stärker vernetzen und die weitreichenden missionarischen Erfahrungen der AMD-Mitglieder für Lernprozesse der Kirche nutzbar machen.“

Die AMD verbindet die missionarischen Dienste der Landeskirchen und über 70 freie Werke. Sie gründete 2019 gemeinsam mit der EKD und der Diakonie Deutschland die Evangelische Arbeitsstelle midi als Teil des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung. midi arbeitet an gemeinsamen Zukunftsthemen von EKD, Diakonie und AMD. Die fachliche Aufsicht und Steuerung liegt bei einem Kuratorium mit Vertretern aus diesen drei Bereichen.

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