Frei-/Kirchen

Karfreitags-Gottesdienst: Abendmahl mit Förderband

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Die Freiwilligen legen letzte Hand an das Förderband mit Brot und Wein an. Foto: Helmut Kautz
Die Freiwilligen legen letzte Hand an das Förderband mit Brot und Wein an. Foto: Helmut Kautz

Groß Warnow (IDEA) – Am Karfreitag (2. April) hat die evangelische Kirchgemeinde in Groß Warnow im Landkreis Prignitz (Brandenburg) ein sogenanntes „Coronatischabendmahl“ gefeiert. Dafür wurde ein großes Förderband vor dem Pfarrhaus aufgebaut, das Brot und Wein coronagerecht zu den Abendmahlteilnehmern brachte.

Die Idee für dieses außergewöhnliche Abendmahl habe Kirchenrat Jürgen Randau gehabt, erklärte der Pfarrer der Gemeinde, Helmut Kautz, gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Es sei sehr eindrücklich und feierlich gewesen, wie der Leib und das Blut Jesu in Form von Brot und Wein „auf geheimnisvolle Weise“ zu den Menschen kam. Sogar die ARD-Sendung „Tagesthemen“ habe am 3. April darüber berichtet, sagte Kautz.

An dem Abendmahl zur Sterbestunde Jesu haben laut dem Pfarrer 25 Personen teilgenommen: „Ganz neu wurde den Einzelnen bewusst, wie sehr Gott doch die Menschen liebt, dass er seinen Sohn hingibt, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, nach dem Tod im Himmel zu sein.“ Ein Atheist habe auf Facebook geschrieben: „Auch als Atheist finde ich die Idee und die Umsetzung genial!“

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