Frei-/Kirchen

Graham verschiebt Tour durch Großbritannien

Lesezeit: 2 min

Der US-Evangelist Franklin Graham. Foto: Billy-Graham-Gesellschaft
Der US-Evangelist Franklin Graham. Foto: Billy-Graham-Gesellschaft

Charlotte (idea) – Der US-Evangelist Franklin Graham (Charlotte/Bundesstaat North Carolina) hat seine für das Frühjahr geplante Acht-Städte-Tour durch Großbritannien auf unbestimmte Zeit verschoben. Das erklärte der Vizepräsident des Missionswerks „Billy Graham Evangelistic Association“ (BGEA), Viktor Hamm, gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Grund seien die laufenden Gerichtsverfahren gegen Hallenbetreiber, die vertraglich vereinbarte Termine für Auftritte von Graham abgesagt hatten. Diese hatten das mit Homophobie-Vorwürfen gegen den US-Evangelisten begründet. Graham hatte in der Vergangenheit mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass Homosexualität gemäß den Aussagen der Bibel Sünde sei. Deswegen hatten sich Vertreter der LGBTI-Bewegung (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell/Transgender und Intersexuell), politischer Parteien und der anglikanischen Kirche gegen die geplanten Auftritte ausgesprochen. Die Hallenbetreiber von sieben Veranstaltungsorten hatten daraufhin die Verträge gekündigt. Graham geht gerichtlich gegen die Absagen vor. Die neuen Termine für die Tour sollen festgelegt und bekanntgegeben werden, sobald die Verfahren abgeschlossen sind, erklärte Hamm. Am 20. Juni 2020 wird Graham erstmalig für eine Evangelisation nach Deutschland kommen. Die Veranstaltung wird in der Kölner Lanxess-Arena stattfinden. Franklin Graham ist der älteste Sohn des US-Baptistenpredigers Billy Graham (1918–2018). Dessen letzter Auftritt in Deutschland fand 1993 bei der Großevangelisation von proChrist in Essen statt. Organisiert wird die Veranstaltung in Köln von dem Missionswerk BGEA, dessen Präsident Franklin Graham nun ist, in Zusammenarbeit mit „Samaritan’s Purse e. V. – Die Barmherzigen Samariter“.

Ähnliche Artikel

+ Glaube

„Hebe dein Blick hinauf – zu Jesus“

Naomi van Dooren (53) ist die deutsche Gesangsstimme von „Arielle, die Meerjungfrau“. Im aktuellen Kinofilm „DAVID“ übernimmt die Christin den Gesangspart der Mutter des Hirtenjungen. Doch wenn sie sich anderen vorstellt, klingt das anders, als man erwarten würde.

+ Gesellschaft

Was unser Land jetzt braucht

Nach den der jüngsten Landtagswahlen spitzt sich der Druck auf die etablierten Parteien zu. Inmitten dieser „aufgereizten Zeit“ ruft der Soziologe Konstantin Mascher Christen dazu auf, eine „heilende Gegenkultur zu leben“.

Cookies für relevante Nachrichten.

Damit Sie komfortabel auf IDEA.de unterwegs sein können setzen wir Cookies und Dienste externer Partner ein. Mit Klick auf „ALLE AKZEPTIEREN“ stimmen Sie der Cookie-Nutzung und der Datenübermittlung an externe Partner zu und erklären sich einverstanden, dass Ihre Daten auch in Nicht-EU-Länder mit unzureichendem Datenschutz übertragen werden können (Details siehe Datenschutzhinweise).

IDEA Magazin Cover abgebildet auf einem iPad

4 Wochen IDEA Digital 8,95 Euro 1 Euro

Entdecken auch Sie das digitale Abo mit Zugang zu allen Artikeln auf idea.de