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Kommentar
16. April 2018

Überarbeitete Glaubensbasis: Vieles ist gelungen, aber einige Fragen bleiben

Die Deutsche Evangelische Allianz hat ihre Glaubensgrundlage neu formuliert. Der erste Grundlagentext war 1846 bei der Gründung der Allianz in London verabschiedet worden. Der für die Deutsche Allianz gültige Text war 1972 das letzte Mal sprachlich überarbeitet worden. Zu der Neufassung ein Kommentar von Prof. Christoph Raedel. Er ist Professor für Systematische Theologie an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen und Vorsitzender des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT).

Die Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz von 1972, findet ihr Hauptvorstand, ist in die Jahre gekommen. Deshalb ist jetzt eine Neufassung verabschiedet worden, die mehr dem heutigen Sprachempfinden entsprechen soll. Das tut der neue Text auch. Der bisherige eine Satz, der mit „Wir bekennen uns“ begann, ist nun in einzelne Aussagesätze umgeformt. Verbalkonstruktionen werden bevorzugt: „Jesus wird wiederkommen“ statt: „Wir bekennen uns zur Wiederkunft Jesu“. Damit ist der Text nicht nur näher am heutigen Sprachgebrauch, sondern auch am Neuen Testament inkl. der Paulusbriefe. Zugleich verschwinden damit geprägte Wendungen wie das „Priestertum aller Gläubigen“...

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