Sonntag • 20. September
Kommentar
26. August 2020

Hilfe, sie haben Jesus geschrumpft!

Der Fernsehjournalist und Autor Markus Spieker hat ein gut 1.000 Seiten starkes Jesus-Buch geschrieben. Bei seinen Recherchen zu dem Werk wurde ihm erneut klar: Die moderne Theologie mit ihrer liberalen Bibelkritik hat viel Porzellan zerschlagen. Spieker erklärt, warum Christen an der Bibel, ihren Wundergeschichten und Jesu Gottessohnschaft festhalten sollen.

Die letzten sieben Jahre waren, intellektuell gesehen, die besten meines Lebens. Während ich an meiner „Jesus-Weltgeschichte“ gearbeitet habe, ist mir die Größe des Gottessohns immer stärker bewusstgeworden. Die historische Größe, wohlgemerkt.

„Wir sind nicht irgendwelchen Mythen gefolgt“, heißt es im 2. Petrusbrief 1,16. Was die frühen Christen bekräftigten, hält auch akribischer Recherche stand. Fast 300 Jahre lang ist das Evangelium durch das Stahlbad der radikalen Bibelkritik gegangen. Keine der Tatsachenbehauptungen des Neuen Testaments wurde inzwischen widerlegt. Für viele davon – allen voran das Osterereignis – sprechen immer mehr Ind...

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