Gesellschaft
Relative Mehrheit sagt: Alle Menschen können von Jesus etwas lernen
Im Westen denkt das fast jeder Zweite, im Osten nur etwa jeder Dritte. Auch zwischen den Mitgliedern der christlichen Konfessionen gibt es in dieser Frage deutliche Unterschiede. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von IDEA.
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Die relative Mehrheit der Deutschen (46 Prozent) ist der Meinung, dass alle Menschen von Jesus etwas für ihr Leben lernen können. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Jeder Vierte (26 Prozent) ist nicht dieser Meinung. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) antwortete mit „Weiß nicht“, sechs Prozent machten keine Angabe.
Westdeutsche teilen die Ansicht, dass alle Menschen von Jesus lernen können, deutlich häufiger als Ostdeutsche (49 Prozent gegenüber 35 Prozent). Frauen tun es etwas häufiger als Männer (47 Prozent gegenüber 45 Prozent). Bei jüngeren Menschen ist die Zustimmung zu der Aussage tendenziell größer als bei älteren (18- bis 29-Jährige: 53 Prozent; 30- bis 39-Jährige: 50 Prozent; 40- bis 49-Jährige: 49 Prozent; 50- bis 59-Jährige: 40 Prozent; 60- bis 69-Jährige: 45 Prozent; über 70-Jährige: 41 Prozent).
Unter den Mitgliedern der christlichen Konfessionen denken die Freikirchler am häufigsten, dass Jesus allen Menschen etwas für ihr Leben zu sagen hat (77 Prozent), gefolgt von den Katholiken (64 Prozent) und den landeskirchlichen Protestanten (57 Prozent). Bei den Muslimen stimmen 58 Prozent dieser These zu, bei den Konfessionslosen sind es 23 Prozent.
Unter den Anhängern der politischen Parteien teilen die Sympathisanten der CDU/CSU diese Ansicht am häufigsten (58 Prozent), gefolgt von den Parteigängern der SPD (57 Prozent), der AfD (46 Prozent), der Linken (45 Prozent) und der Grünen (38 Prozent). Für die Erhebung im Zeitraum vom 16. bis 19. Oktober 2026 zu der Frage: „Wie stehen Sie zu folgender Aussage? Alle Menschen können von Jesus etwas (für ihr Leben) lernen.“ hat INSA
2.002 Bundesbürger online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland sowie nach Geschlecht, Alter und Region.