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Reform des § 219 gefordert
18. November 2017

taz hält das Werbeverbot für Abtreibungen für veraltet

Die Wochenendausgabe der linksalternativen Tageszeitung taz befasst sich mit dem gesetzlich festgeschriebenen Werbeverbot für Abtreibungen. Screenshot: taz
Die Wochenendausgabe der linksalternativen Tageszeitung taz befasst sich mit dem gesetzlich festgeschriebenen Werbeverbot für Abtreibungen. Screenshot: taz

Berlin (idea) – Die linksalternative Tageszeitung taz (Berlin) hält das gesetzlich festgeschriebene Werbeverbot für Abtreibungen für veraltet. Auf dem Titelblatt ihrer Wochenendausgabe (18./19. November) sind 27 Ärzte abgebildet sowie der Satz „Wir machen Schwangerschaftsabbrüche!“. Die Seite ist der Ausgabe des „Stern“ vom 6. Juni 1971 mit dem Titel „Wir haben abgetrieben!“ nachempfunden. Damals hatten 374 Frauen sich dazu bekannt, ihr Kind getötet zu haben und eine Reform des Paragrafen 218 gefordert. Hintergrund des aktuellen taz-Berichts ist der Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel. Sie muss sich am 24. November vor dem dortigen Amtsgericht verantworten, weil...

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