Donnerstag • 9. Juli
Debatte
14. November 2019

Kritik an EuGh-Urteil zur Kennzeichnung israelischer Produkte

Richter des Europäischen Gerichtshofs hatten entschieden, dass exportierte Lebensmittel aus dem Westjordanland oder anderen Gebieten, die Israel besetzt habe, in der Europäischen Union gekennzeichnet werden müssen. Foto: pixabay.com
Richter des Europäischen Gerichtshofs hatten entschieden, dass exportierte Lebensmittel aus dem Westjordanland oder anderen Gebieten, die Israel besetzt habe, in der Europäischen Union gekennzeichnet werden müssen. Foto: pixabay.com

Luxemburg/Stuttgart/Dresden (idea) – Heftige Kritik hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGh/Luxemburg) zur Kennzeichnung israelischer Produkte ausgelöst. Die Richter hatten am 12. November entschieden, dass exportierte Lebensmittel aus dem Westjordanland oder anderen Gebieten, die Israel besetzt habe, in der Europäischen Union gekennzeichnet werden müssen. Betroffen davon sind etwa Wein, Obst und Gemüse. In der Begründung weisen die Richter unter anderem darauf hin, dass Israel eine Umsiedlungspolitik „außerhalb seines Hoheitsgebiets unter Verstoß gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts“ umsetze. Darum könnten Verbraucher ohne die zusätzliche Angabe irre...

ANZEIGE
Diskutieren

Wir haben die Kommentarfunktion auf idea.de eingestellt. Im Gegenzug starten wir ein neues Format zum gezielten Austausch mit unseren Lesern: den ideaLog, eine einstündige Frage- und Antwortrunde auf Facebook zu ausgewählten Themen. mehr »

Diese Woche lesen Sie
  • Endzeiterwartung „Jesus hat sich noch nie verspätet“
  • Kommentar zur Causa Latzel Der Skandal von Bremen
  • Pro und Kontra Hat die Kirche die Mission vernachlässigt?
  • Engagement Wie politisch darf die Kirche sein?
  • Urlaubsserie Reformation und Erweckung im Südwesten
  • mehr ...
ANZEIGE